Archiv für den Autor: Peter Knüppel

Samsö

Pfingstwochenende, verlängert. Das wollten wir nutzen und nach Samsö gehen.

Die Wettervorhersage für Samstag sagte Flaute, voraus, und so kam es dann auch. Früh los, Zwischenstop nach 40 Meilen in Spodsberg und dann weiter nach Romsö. Nach 80 Meiken Motor fällt der Anker hinter der Landzunge auf 4 m Wassertiefe auf kristallklarem Wasser. Romsö ist eine kleine bewaldete Insel von vielleicht 1,5 km Ausdehnung, mit einigen unbewohnten Sommerhäuschen. Darauf unglaublich viel Damwild, neugierig, und springt erst in 50 m Fluchtdistanz ab. Jazz interessieren die Gerüche und Spuren, die Hirsche und Ricken aber gar nicht. Eine Wildnis mit Urwald wie Aebelö. In den Steinen des Ufers viele Mövennester mit Küken. Die duckenb sich bei Annäherung und die Eltern machen einen Mordslärm in der Luft und fliegen Scheinangriffe.
Die in der Seekarte eingezeichneten Muringtonnen haben uns zu dieser Insel gegenüber Korshavn geführt; ansonsten ist die Insel in keinem Führer verzeichnet. Schöne Ankerplätze uter den Steiulufern der bewaldeten Inseln und Küsten gibt es aber zu hauf.

Am nächstern Tag gibt es Wind und wir segeln nach Samsö, wo Jaime auf uns wartet. Wir bleiben auch den nächsten Tag und schwimmen in der noch klaten Ostsee. Wenn man ´drin ist ist es herrlich. Jazz zeigt ihre Wasserluist, 4 x ausgiebig schwimmen; sie bekommt nicht genug. Jaime lud uns auf selbstgemachtes Eis ein. Schokoladeneis, das wirklich nach Schokolade schmeckt.

Helgoland – Rendsburg – Kiel

Start um 07:00, wir liegen an Land, 7 darauf im Päckchen. Das ist in Helgoland normal. Wir und der Nachbar wollen ´raus, das geht ganz einfach. Das ganze Päclchen klappt weg, die Heckleine wird vorher aussen rum an Land gegeben. Der äußere motort vor und rückwärts und die inneren beiden laufen mit Vorspringmanöver aus. Das ist Gezeitenseglern klar, und 8 Besatzung stehen um 07:00 zum Manöver bereit. Alles geht blitzschnell und wir legen uns auf den Kutter vom AWI und frühstücken frische Brötchen vom Inselbäcker.

2 Stunden vor Niedrigwasser ist auslaufen, Code O, und ab geht die Post. Bei Cuxhaven kommen wir auf 11,9 kn über Grund, 12,0 waren´s diesmal nicht. Der Code O steht durch bis 1 Meile vor Brunsbüttel, wir liefern uns ein Match mit einem Briten, der Wechsel von Code O auf Fock klappt blitzschnell, und wir sind vor ihm an der Schleuse.
Die geht auch sofort auf, keine 10 Minuten Wartezeit und dann sind wir im NOK.
Schnell tanken, fahren dürfen wir bis 21:00. Das reicht genau bis Rendsburg; umd 21:30 sind wir dort beim Rendburger egattaverein fest, lassen es „Flensen“ und bestellen bei Bente – der Hafenmeisterin – Brötchen für den nächsten Tag.

Die können wir schon um 08:00 abholen, uns los geht´s nach Kiel.
Frühstück unterwegs; Holtenau sind wir gegen 11:00 und da stehen 2 von der WaschPo, Kontrolle! Alle Papiere und Funkzeugnisse und zum Schluss Alkoholtest.
Gut, das wir auf den 11:00 Sherry verzichtet haben.

Sixt hält den termin für den Leihwagen nicht ein, und so müssen wir dummerweise bis 16:00 warten, bis wir ein Auto bekommen und nach Köln zurückfahren können.
Mal wieder eine schnelle Überführung; und der Wind hat auch prima gepaßt.

 

 

Helgoland, eingeweht

Nix mit 07:00, nachts schrillt der Wind in den Masten und Stagen, Vorhersage Wind aus NO, also bei auflaufendem Wasser gegenan, das braucht in der Elbmündung niemand. Also ein Tag Helgoland, Aquarium, Museum, Cafe´Falm mit der schönen Aussicht über die Düne.

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Und nochmals Schiffsausrüster, argentinisches Rindfleisch sehr preiswert für den Grill heute abend.

Morgen dann 07:00, Wind soll auf N-NW rückdrehen, von 5 bis 16 kn zunehmend, das geht dann schnell die Elbe hoch und in den NOK bis Rendsburg vermutlich. Wenn es denn so kommt…..

Abendessen: dicke Steaks vom Grill mit Gemüse-Kartoffelauflauf aus´m Backofen,davor Baguettes mit Ikes Pesto und Jürgens Beigabe von Christian Morgenstern:

„Ein Nashorn und ein Trockenhorn spazieren durch die Wüste, da stolperte das Trockenhorn, da sprach das Nashorn „Siehste!“

 

Makkum nach Helgoland

Ab geht´s in die Ostsee…Start am Mittwoch 30.04.2014 von Makkum über Harlingen Richtung Helgoland. An Bord Jürgen, Meike, Nils, Peter. Ike hat uns nach Makkum gebracht, dort haben wir Henning und Uta getroffen und zusammen bei Hennie lecker gegessen. Start ist geplant für 08:30, Ablaufendes Wasser in Harlingen ist ab 11.30. Der Wind wird norden, so daß wir einen Bogen segeln müssen, um den Wind optimal auzunutzen. Mal sehen!

Tja, der Wind kam genau aus Nord, das bedeutete Motorsegeln, um vorwärts zu kommen. Gegen 14:00 waren wir bei Vlieland dann endlich auf der äußeren Seite des Verkehrstrennungsgebietes und es ging gut vorwärts.

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Meike und mich hats mit Würfelhusten erwischt, ungewöhnlich und lästig. Die Nacht war saukalt und sternklar, aber auserhalb der Schiffahrtsrouten ruhig. Keine Last mit Kleinverkehr. Es wird unglaublich an Windparks gebaut, die sind mit Warnlichtern gespickt. Gegen 09:00 wir in Helgoland fest und haben einen Rundgang um´s Oberland gemacht. Schiffsausrüster natürlich auch… Und gleich gehts nochmal in´s Alfred Wegener Institut, Hummer ansehen.

Immerhin, 170 Meilen in 24 Stunden.

Morgen früh geht´s mit der Tide 07:00 nach Brunsbüttel.