Aufgrund der Wetterlage haben wir entschieden, dass Ulrike die angedachten vier Tage nicht mitkommt und wir uns dann in Lesbos treffen. Auf der Werft geht alles klar, 4 Lagen Coppercoat ist aufgebracht und der Rumpf glatt wie neu. Ich gehe noch zu Lidl einkaufen, drei Taschen voller Lebensmittel. Vor Limnos werde ich nicht einkaufen können, man weiß ja nie. Lambros , der Werftchef holt mich mit dem Auto ab.
Abends montiere ich noch den Propeller, und kurz vor Mitternacht bin ich eigentlich Segelplan.
Abends montiere ich noch den Propeller, und kurz vor Mitternacht bin ich eigentlich Segelplan.
Am nächsten Tag geht es gegen Mittag nach einem anderen deutschen Boot gegen 14:00 Mit dem Hydraulikzrailer und dem riesigen Caterpillar zu Wasser und ich beschließe, sofort zu starten nach Porto Sani. Nach 3 Meilen winkt mir die andere. Deutsche Yacht, Motor Probleme, ob ich sie nach Thessaloniki abschleppen könnte. Na klar, mache ich, aber Porto Sani kann ich dann heute vergessen. Also ein Hafentag in Thessaloniki.
am nächsten Tag dann 20 Meilen nach Porto Sani, schöner Liegeplatz, längst am Kai, in der Eintracht. Aber Wasser im Schiff. Salzwasser. Die stopft boxe, Volvo Typ, leckt. Oh je. Zurück nach Thessaloniki? Ich rufe Lambros an. Ob ich die stopft, boxe, entlüftet und geschmiert hätte? Nein. Ob er kommen soll? Ja. Womit zu schmieren, mit blauen Volvo Schmiermittel. Ich habe doch eine ersatzstoffboxe an Bord, vielleicht ist das Schmiermittel bei. So ist es. Bei dem Arzt des Resorts bekomme ich 2 10 ml Spritzen. Aber ich komme nicht in die Stoffbuchse. Also den Boden des Schrankes über der stopft boxe Aufschneiden, Schmiermittel Einfüllen, und alles ist wieder in Ordnung. Lambros wieder anrufen, du brauchst nicht zu kommen.
Ein verrückter Typ, weiß sehr viel, unglaublich hilfsbereit, 120 Kilo, mindestens
Am nächsten Morgen Regen, und ich bleibe einen weiteren Tag und klaren alles auf. Lese. Faulenzen.
