Samsö

Pfingstwochenende, verlängert. Das wollten wir nutzen und nach Samsö gehen.

Die Wettervorhersage für Samstag sagte Flaute, voraus, und so kam es dann auch. Früh los, Zwischenstop nach 40 Meilen in Spodsberg und dann weiter nach Romsö. Nach 80 Meiken Motor fällt der Anker hinter der Landzunge auf 4 m Wassertiefe auf kristallklarem Wasser. Romsö ist eine kleine bewaldete Insel von vielleicht 1,5 km Ausdehnung, mit einigen unbewohnten Sommerhäuschen. Darauf unglaublich viel Damwild, neugierig, und springt erst in 50 m Fluchtdistanz ab. Jazz interessieren die Gerüche und Spuren, die Hirsche und Ricken aber gar nicht. Eine Wildnis mit Urwald wie Aebelö. In den Steinen des Ufers viele Mövennester mit Küken. Die duckenb sich bei Annäherung und die Eltern machen einen Mordslärm in der Luft und fliegen Scheinangriffe.
Die in der Seekarte eingezeichneten Muringtonnen haben uns zu dieser Insel gegenüber Korshavn geführt; ansonsten ist die Insel in keinem Führer verzeichnet. Schöne Ankerplätze uter den Steiulufern der bewaldeten Inseln und Küsten gibt es aber zu hauf.

Am nächstern Tag gibt es Wind und wir segeln nach Samsö, wo Jaime auf uns wartet. Wir bleiben auch den nächsten Tag und schwimmen in der noch klaten Ostsee. Wenn man ´drin ist ist es herrlich. Jazz zeigt ihre Wasserluist, 4 x ausgiebig schwimmen; sie bekommt nicht genug. Jaime lud uns auf selbstgemachtes Eis ein. Schokoladeneis, das wirklich nach Schokolade schmeckt.