Archiv für den Autor: Peter Knüppel

Und die nächsten Meilen

In Enkhuizen vor Anker in de kom im Compagnieshaven. Ruhig, und viel Zeit, damit ich auf die 17 Stunden Rastzeit insgesamt komme. Es iegen bestimmt 20 Teilnehmer da vor Anker.
Gegen 09:00 Anker auf und ich verhole mich an den Steg an der Tankstelle, da liegen noch mehr Jungs, unter anderem harris Visser mit seinr Black magic woman und Martin Selles mit der Bongo.
Wir frühstücken zusammen und reparieren dann Martins Motor. Mit zu wenig Diesel und Schräglage ist das ganze Kraftstoffsystem mit Luft voll und wir müsen alle Leitungen entlüften. Mit viuel Gelächter und Kaffee geht das schnell. Anschließend besorge ich mir noch ein neues Netzwerkkabel und tausche das alte aus; der am Plotter wackelige Stecker hat zu Ausfall von Radar und AIS geführt; das brauche ich aber zur Sicherheit. 1 Stune Arbeit, alle Systeme laufen wieder, und los geht´s durch die Schleuse in´s Markermeer. Ab Tonne K10 bin ich wieder im Rennen, 6 Meilen bis zur Sport E, dort Ankern und die letzten 7 Stunden Rastzeit nehmen.
Bedeutet: Start um 21:00 und dann an der Tonne um 21:25 wieder in´s Rennen.

In der Bucht an der Sport E liegen schon einige Teilnehmer und später kommt Harris und einige andere auf Yoho, im Päckchen haben wir Spaß und kochen zusammen; etliche Biere und einiger Wein machen die Runde und dann der aus Helgoland mitgebrachte Rum. Irgendwie kommen wir auf Keith Richards und fangen dann an, auf Youtube Stones Konzerte anzusehen; das fast 3 Stunden. Wir haben Spaß.

Ich gehe als erster wieder Anker auf und los. Es stehen noch 13 kn Wind, aber ich muss hart am Wind segeln. Immerhin läuft Yoho um 6 Kn und mehr, und so bin ich schnell die letzen 7 Meilen bis zur Sport E und im Ziel. Ich sehe die ganze Zeit ein rotes Licht hinter mir und werde verfolgt, es ist Martin, der 20 Minuten nach mir gestartet ist. Er schafft es aber nicht, mich einzuholen.
Gegen 00:30 liegt Yoho fest im Bataviahaven und ich liefere Logbuch und Tracker bei Jost und Otje auf seiner Atlantic ab; da sitzen schon einige Jungs, Martin kommt dazu und „hätte mich ja fast eingeholt“, und wir feiern bis 03:00, bzw. dann gehe ich zur Koje.
Wecker auf 05:30, Richtung Amsterdam und weiter über Ijmuiden nach Südholland, Grevelinger Meer, Portv Zeland. Noch schnell den Müll wegbringen.

Ich höre stimmen, die nächsten haben gefinisht und in einer Yacht sitzen 6 Mann/Frau vor geistigen und feiern und wollen mich einfangen zum mitmachen. Harris lobt den Rum, der ihm 2 Stunden verschlafen gebracht hat. En gefahrlijk drankje. Wir verabreden uns lose, das er nach Köln kommt zu Besuch. Auf gehts nach Amsterdam.

 

 

 

 

 

Einige Eindrücke, noch unvollständig

Bahn1 und 2 waren DOCH besegelt, Verdammt!
Bahn 1; die sind einfach durchgefahren, schon um 16:00 die Gezeit in Ijmuiden gepackt.

wetterkarte
Einstabiles Hoch, das gibt klares gutes Wetter“

2015-5
Mit den neuen Jubiläumsmützen:
In der Mitte Gert-Jan Koele von der Swinde, Dehler 39SQ
Ja, wir haben Bock, da hebben we zijn in, da gaan we met slapen, met de nieuwe mutzen

catty_totaalSo sah es aus zum Start

2015-3
Alle Lichter an, es geht los

2015-4
Start!

2015-1
Frischer Wind, Yoho rennt

2015-2
An der Tonne bei Volendam

Fast geschafft

01:24 am Freitag morgen, die letzen 5 Meilen bis Enkhuizen. Es steht immer noch Wind, aber jetzt scheint er wirklich abzuflauen. Das sollte eer schon gegen 23:00 und Fred riet mir, in Makkum zu ankern.
Da standen noch 15 kn, und die ganze Strecke am Abschlußdeich, nach Oude Zeug,zur KG bei Enkhuizen und auch die letzte Strecke zur EZD bei Urk war besegelt, mit bis zu 7,5 kn Speed. Bei fantastischem Mondlicht, gestern und heute tagsüber und nachts keine Wolke am Himmel. Auf Deck ist keine Stirnlampe nötig.

Die Heizung läuft, noch eine Stunde, dann bin ich fest in Enkhuizen.
Rastzeit, dann durch die Schleuse bis zur Nek, letzte Rastzeit und rüber nach Lelystad in´s Ziel.

Und direkt weiter über Amsterdam nach Zeeland in´s Grevelinger Meer.
Ger Rossel stapt op in Amstertdam!

Schon Verlaß auf meine Freunde.

 

 

Letzte Vorbereitungen

Ich komme gegen 17:00 im Bataviahafen an, der Hafen ist voll. Neben mir liegt Gert-Jam Koele mit seiner Swinde. Da kommen wir morgen gut und früh weg.
Überall wehen die Signalwimpel 1. Boot klarmachen, Schooten einziehen, Spibaum vorbereiten, Code O anschlagen, nach dem Wind sehen, Bekannte begrüßen, alle freuen sich auf das Race.
Abends Schippers Briefing, wir bekommen alle unsere Tracker, und tauschen uns aus. Der Wind bleibt wohl östlich und die Nordseebahnen sind nicht besegelt. Also die Bahn mit den wenigsten Kreuzschlägen nehmen, Bahn 4. Vielleicht. Beratung mit der Landfront, wahrscheinlich Bahn 4. Durchsegeln bis Donnerstag und dann in einem Windloch die erste Rastzeit nehmen. Viele Neue Gesichter, 26 Rookies!
Wieder zum Boot, Klamotten klarlegen, Frühstück vorbereiten, Warme Mütze und Handschuhe, morgen früh wird´s erstmal kühl.
Vollmond, hoffentlich scheint der auch die nächsten Nächte….
Und jetzt noch Bahn 4 in den Plotter eingeben, die Bahn, die ich nicht segeln wollte. Die Ostwindbahn!

 

 

Link

Yoho´s Position  könnt Ihr im Internet verfolgen
während der 200 Myls Solo unter
Tracking 200 Meilen Solo, Unter Schepen Bootsnamen YOHO suchen, Kästchen aktivieren, und dann mit der Lupe suchen, erst mal alle Bahnen anhaken, danndie einzelnen bahn en durchgehen.
Und sonst über AIS unter Position Yoho
Und jaja…der Wind, der Wind, ändert sich ständig.
Welche Bahn????