Archiv für den Autor: Peter Knüppel

Er rannte!

Stubbeköbing, verpennt! Erstmal kommt noch der Hafemeister, wieso wir denn umgekehrt seien; der Kanal sei doch 2,50 m Tiefe gebaggert!
Er würde das melden und dann müsse die Tiefe auf Sollmaß gebaggert werden. Hilft uns auch nicht mehr….
Also dann um 07:30 ablegen und raumschots durch den Grönsund.dann los,
Ab Ansteuerungstonne direkter Kors auf Dragör, halbwindig rennt das Boot zwischen 7 und  8 kn. Wenig Welle. Die Hunde verdösen die Zeit. Jazz und Blues beschlagnahmen die Kissen auf den Duchten und Ike setzt sich auf den Plichtboden.

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Um 16:30 sind wir in Dragör fest. Schneller Ritt! 62 sm in 9 Stunden von Ab- bis Anlegen; da kann man nicht meckern.
Es wird merklich wärmer, der Wind wird auf Süd drehen, das kommt gut!

Das ist übrigens ein dänischer Krintenbol.

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for mijn nederlandse viendjes; absolut minderwardig en niet met Aries krintenbollen te verglijken.

Sackgasse

Samstag Rendsburg, Kiel, und weiter nach Spodsberg.
Wenig Betrieb, es ist wohl zu kalt.
Sonntag in das Smalandsfahrwasser, viel Wind, 2. Reff, durch bis Kalvehave. Die Brücke ist mit 2o m clearance spannend, aber da sind wir ja schon mal durch, Paßte.
Über Nacht in Kalvehave und dann gegen 9:00 los Richtung Bögestrom, Rödvig.
Entsetzlich viel Wind; bis 34 Knoten; das ist 7-8 Beaufort.
Das gewählte Fahrwasser haben wir schon mal besegelt; jetzt mußten wir 500 Meter vor der offenen See wegen der Bildung einer Sandbank -aufgelaufen und wieder freigekommen – wieder umdrehen. 50 Seemeilen umsonst.

Also Plan B, zurück bis Vordingborg und dann vor dem Wind nach Stubbeköbing in den  Handelshafen.
Morgen bis Dragör am Kopenhagener Flugplatz 60 sm. 5:00 aufstehen, Hunde bespaßen, und los.
Soll um 14 kn raumschgots und halbwindig sein; das freut YOHO, da rennt er.

 

Ab in die Ostsee

 

Treffpunkt Sixhafen 14:00 mit Anoues Whitey und Peter Lammers , daraus wurde dann 17:00, die Bahn ……
Ablegen und unterwegs nach Ijmuiden tischte Peter dann professionell Vitello tonato und danach ein Pilzrisotto auf.

Vitello

Sehr lecker.
Nach 2 Stuinden waren wir in Ijmuiden an der Seeschleuse und schnell im Hafen. Noch ein Weintje im ZILT, und dann an Bord.
Ich wache bei totaler Sonne auf. Wind noch auf Nord, also genau von vorne. Also erst mal kreuzen oder motoren. Ziel ist 32 Stunden durchzusegeln nach Helgoland. Mal sehen, der Wind soll über West nach Süd drehen. Das wäre genial.

Das Kreuz mit dem Kreuzen

Von der Rompotschleuse bis Ijmuiden sind es 65 sm, wir haben 100 gebraucht.
Liegen komfortabel im Sixhaven, der toll erneuert ist. Und jetzt geht’s zum König…..singha    König 1

Und dann zum Sluishuis

Schleusenhaus    Band 

Und dann zur Waag, der ganze Platz voll Menschen, Livemusik, Rockabilly vom feinsten, das sind wir dann klebengeblieben und waren spät wieder am Schiff.
Am nächsten Morgen mit kleinem Geüäck und Blues in den Zug in 1:10 Minuten in Dordrecht; Chiuara hilte uns ab. Bei Chiara noch ein en Kaffe und Kuchen und um 13:00 wieder in Köln.

Der Wind

macht nicht das, was er soll. Alle Wetterberichte sagten Ost voraus; heraus kan NordOst, genau auf die Nase. Kreuzen, Kreuzen, lange Schläge von 7-8 Meilen, Kreuzen bei zunehmendem Wind bis 24 Knoten, erst 1, dann 2 Reffs, und nach 10 Stunden in Scheveningen fest. Blues war extrem brav, kein Mucks, alles verdöst oder auf See geguckt.
Ich warmit ihm erst mal am Sztrand toben, danach mit Bernd im Hafenrestaurant (dem an der Steigertreppe) ein paar Palms und eine Bitterballenplatte vertilgen.
Morgen solls genau so sein; noch 24 sm über See, dann ab in den Nordseekanal.