Archiv für den Autor: Peter Knüppel

Wear and Tear oder was regelmäßig kaputt geht…..

Tja, was steht aktuell auf der Liste?

Der Plotter versteht nach Überholung bei Raymarine das Radar nicht mehr. Dazu muss man sagen, das auf dem Kahn ein Ethernet installiert ist, und da kommt vom Radome kein Traffic.Gegencheck mit direkter verbindung; auch der 2. Plotter will das Radar nicht erkennen.
Also Plotter eingepackt, Radome abgeschraubt und mitgenommen. Marineelektronik Wedel (Sehr hilfsbereit und unbedingt zu empfehlen), Herr Benkert, schickte leihweise ein neues Kabel zum Testen und ja! der Plotter versteht sich wieder mit dem Radome; Radar funktioniert! Jetzt muss nur noch das Kabel an Bord ausgewechselt werden.

Ankerwinsch….die Kombination von Kupferkabeln, auch verzinnten, Klemmsteinen aus Messing und Salzwasser ergibt eine unaufhaltbare Korrosion; die Fußschalter und Steckkontakte sind jedes Jahr fällig zur Überholung, Einlöten neuer Kabel, konservieren mit Marinespray.

Fenster, da gibt es die Fenster vorne, aus gebogenem Acrylglas. Warm gebogen nach meiner Formabnahme, in mit Handschuhfutter blegten Schablonen. Sonne, Wasser, also war,-kalt läßt dieses material aber im Knick arbeiten, der Winkel verändert sich minimal.  Das macht die Verklebung und Eindichtung dauerhaft nicht mit, also muss das auch alle 2 Jahre überarbeitet werden.

GPS-Kabel, an einer Stelle in derBackskiste gibt es eine Kupplung, trotz Abdichtung mit selbstvulkanisierendem Tape, ebenfalls Korrosion und Ausfall der GPS-Anbindung an das UKW-Gerät.

Antennenkupplung Koaxialkabel an Achtersrag für KW-Funk, auch immer kritisch.

Motorölwechsel, Filterwechsel, Getriebeölwechsel

Rettungsmittel überprüfen

Epirb befestigen

Kederschienen für Sonnensegel befestigen

Sonnensegel nähen

Wassergenerator wieder in´s System bringen.

Tom Cunliffe: „That´s, why we do it!“ Really?

 

 

 

In die Seinebucht

Dieppe – St. Valerie en Caux
15:00 geht es von Köln los nach Dieppe, da sind wir gegen 20:00 und gehen noch am Kai Muscheln essen. 2-3 Leffe dazu und ab in die Koje.

Ab jetzt muss gerechnet werden. Wir wollen nach St. Vaierie en Caux; dieser Hafen ist nur 2 Stunden um Hochwasser anlaufbar.
Valerie  AnlaufValerie
Paßt leider nicht mit der Gezeit, also etwas Gegenstrom, Sionne, moderater Wind. Wir sind zu früh in St. Valerie, für die Hafenzufahrt reicht es, aber das Hafentor ist noch zu. Also an die Warteboje, und gut, nach 10 Minuten öffnen Tor und Klappbrücke.
Ein Engländer vor uns will mit der Bugleine festmachen und schwupps, hat ihn der deutliche Strom des auflaufenden Wassers um 180° gedreht.
Esse
Erst mal ein Bier dann, Pastete und Baguette.
Überall an der küste gibt es Denkmäler, welche an die großen Kriege erinnernb und an die Alliierten und dern Einsatz. Oben auf er küste steht auch noch ein Denkmal über den ersten Atlantikflug von Europa nach Amerika. Dieser erste Transatlantikflug vom europäischen Festland nach (Nord-)Amerika gelang Hünefeld, Köhl und Fitzmaurice 1928 mit derJunkers W33 Bremen.

St. Valerie en Caux – Fecamp
Wieder rechnen, leider wieder etwas Gegenstrom. Um in Fecamp ausreichend Wasser zu haben gehen wir gegen 10:00 weg. Da st auch in St. Valerie in der Einfahrt noch genug Wasser.. Der Wind hat auf WNW gedreht, ziemlich spitz, also kreuzen. So soll es die nächsten Tage bleiben.
Türkisgrünes Wasser, Wind um 14 kn, kreuzen, kaum Welle, schönes Segeln entlang der Alabasterküste.
  Im Hafen überwiegend Angelboote, enig Segler. Überhaupt wenig Segler unterwegs, ein paar Briten, wenig Holländer, keine Deutsche Flagge gesehen. Zeit für einen Ölwechsel des guten alten Yanmars.

Fecamp ist langweilig, keine schöne Altstadt. Aber eine im Stil eines Klosters um 1800 gebaute
Likörfabrik. Da hat ein Privatmann einen Architekten gut beschäftigt. Wie man wohl diese vielen Details gezeichnet hat mit den alten Tuschefedern?

Fecamp – Honfleur

Wieder rechnen, wann können wir in Honfleur rein. Jürgen hat da mal gegen ablaufendes Wasser der Seine je Meile eine Stunde gebraucht.

Fecamp

Aber es paßt prima. Einige lange Kreuzschläge, dann um´s Kap d´Antifer und über die Seinemündung die Seine hoch. nach 10 Minuten macht die Schleuse auf. Der innere Hafen ist gewohnt voll; also gehen wir bei den Fischern längs an den Kai. Unsere dicken Avon Fender bewähren sich wieder einmal.
Blues winschen wir 3 Meter den Kai hoch, er ist dabei ganz entspannt.
Ab in den Ort, Fischerfest wird gefeiert! Menschenmassen….und ein gutes Essen am Hafen.

   

Honfleur Ouistreham

Am nächsten morgen werden wir durch Dudelsackmusic geweckt. Einige Piper spielen an der Lieutenace, dem historischen Hafengebäude. Ich gehe zum Boulanger, Croissants und Baguettes holen.

Der Ort ist oder kleiner Mädchen und Jungs in Matrosenkleidung. Die Honoratioren versammeln sich, ebenso mehrere Kapellen. Das Rathaus ist festlich beflaggt.
wir haben noch Zeit und sehen uns das ganze an. Aus der Kirche kommt eine festliche  Prozession, die Heiligenstatuen werden durch den Ort getragenund dahinter alle die Kinder mit Tragbahren, auf denen die Votivschiffe aus der Kirche befestigt sind. darunter auch ein Modell des modernen Fischkutters, hinter dem wir liegen.Erwachsene tragen dann kleine Boote, in denen Kleinkinder sitzen. Dazwischen marschieren die Kapellen, ein buntes und fröhliches Bild.

Wir verfassen den Freeflow der Schleuse um wenige Minuten und müssen tatsächlich um 10 cm runterschleusen. Es geht.gegenan über die Seinebucht nach Ouistreham an der Orne.der Mensch nimmt zu und auch die Welle, für den nächsten Tag ist Strom angesagt. Da wollen wir sicher hinter der Schleuse im Hafen liegen und möglicherweise schon zurück nach Hause fahren.
Am Wartesteiger ist gerade ausreichend Wassertiefe für uns, wir müssen 3 Stunden auf genug Wasser warten, um eingeschleust zu werden.
Ike geht mit Blues spazieren, ich in der Zwischenzeit Fisch und für Ike Meeresschnecken, Boulots einkaufen und mache unseren Liegeplatz für die nächsten vier Wochen klar.
Wir haben einen guten Liegeplatz in der Marina und das Boot gerade klar, als die Regenfront anfängt abzuladen und der Wind einsetzt.

Ouistreham – Köln.
Ich bin bereits um 7:00 Uhr an der Bushaltestelle und nehme den Bus nach Caen.
Dort haben wir bei Europcar einen Leihwagen Oneway nach Dieppe bestellt. Kurz nach 8:00 bin ich wieder am Schiff, wir packen das Auto und los geht’s nach Dieppe.
Unterwegs sehen wir uns noch Trouville an.
Seafood
Der alte Fischabschlag ist wundervoll dekoriert, Fische der größe nach, Krebscheren in Reih und Glied, Meeresfrüchte aller Art.
Der Wind bläst kräftig, das Meer ist wild; kein Segelwetter. In Dieppe laden wir um, bringen den Leihwagen zurück und sehen uns noch die Hafeneinfahrt an. ./.Die Westmole knallen hohe Wellen, werden reflektiert und davor ist ein Hexenkessel aus Grundseen. Zum fürchten. In der Mode ist relativ ruhiges Wasser, so dass man den Hafen mit entsprechender Vorsicht auch noch anlaufen könnte.

Los nach Köln mit zwei Kaffee- und Tankstopps und gegen 19:00 sind wir zu Hause.
Nicht schlecht für die Entfernung und das ganze Gerödel.

 

Irgendwie anders jetzt

irgendwie anders jetzt anstatt über Helgoland, in den NOK und nach Kiel wie in den letzten Jahren nun Richtung Süden auszulaufen.

Dieppe03

Adé Holland, Scheveningens Küstensilhouette wird kleiner.

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Die Flaggen aller nordischen Länder habe ich gerade weggestaut.den Almanak, die letzen holländischen Karten. Auch verrückt nicht zu wissen, wo denn diese Reise in den nächsten Jahren hinführt.

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Ike und die Hunde habe ich bei einem Kaffee und Appelgebackstop in Cadzand rausgelassen. Ike fährt mit dem Rad und den Hunden zurück nach Breskens und holt das Auto nach. In Oostende treffen wir uns dann wieder. Mal sehen, ob wir bis Dieppe kommen.
Aber erstmal Getränke bunkern…..

Dieppe07   

Dieppe11

Die Gezeiten sind schon ganz ordentlich; YOHO tief unten….

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Und erst mal Muscheln an der Seafront.

Oostende – Boulogne sur Mer – Dieppe.

Etwas knifflig, die Gezeiten passen nicht so rechts, also muss ich 3 Stunden Gegenstrom an Kap Gris Nez aussegeln. In Boulogne ist Platz, noch kaum Yachten unterwegs.

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Als markante Landmarke von See zu sehen steht die Napoleonsäule oben auf demHügel als Erinnerung an seine Absicht, von hier aus eine Invasion Englands zu starten. Old Nappy..
Die sehen wir uns später an.

In Boulogne ist Platz, noch kaum Yachten unterwegs.
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Auch hier deutlicher Gezeitenunterschied

Diesmal soviel Gezeit wie möglich und UT zu MEZ berücksichtigen. das sind immerhin 2 Stunden!

also 06:00 raus, 06:30 auslaufen. Ike mit dem Auto und den Hunden nach Dieppe.
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Das in WW2 umgebaute Sperrfort auf der BB-Hafenmole…unkaputtbarer Beton.

Draussen steht ordentlich Wind. Am Wind 18 kn, Yoho packt den Strom und ist mit 9,5 kn unterwegs. Am Horizont wird es schwarz, die angekündigte Front kommt pünktlich.
Code – O abschlagen und in die Vorpiek; Genaker abschlagen, in die Tasche und unter Deck.
Sprayhood dichtmachen, Ölzeug an und dann gehts auch schon los. Sicht weg unter 50 m. Blitz und Donner, Regen, Starkregen, der haut die Wellen platt. 10 Minuten und die Front ist durch und der Wind ist weg! Die Sonne scheint wie vorher.
Dieppe18
Es ist unglaublich warm, global warming?

Also Motor an, der stirbt später bei völliger Flaute weg. Tank leer, Dieseluhr nicht genau? Kanister raus, Schüttelpumpe und 20 Liter nachfüllen. Entlüftungspumpe, und schnurrt er wieder.
3 Stunden vor Dieppe kommt er Wind wieder, also endlich wieder segeln.

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14:30, 1 sm vor dem Hafen. 15:230 am Tanksteiger fest und das Boot klarmachen; es bleibt 5 Tage liegen, dann geht es weiter.

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Und dann ab in die Stadt, Moules a la Normandoise. Lecker, gekocht in Cidre-Sahnesauce mit Speck! Dazu ein paar kalte Biere.

Am nächstren Tag dann über Amiens, Kathedrale ansehen, zurück nach Köln.
500 Km, genausoweit wie bis zur Ostsee. Aber eben Fronkreischhhh!

Ertappe mich dabei, mit den Leuten Nederlands zu reden. Muss den Grundwortschatz wiederholen……Also schnell den Lernkartensatz bestellt!

 

Vorbereitungen

So langsam geht es los. Alle Karten sind gekommen, ich habe die NV-Serie der gesamten Atlantikküste Frankreichs und noch einige aktuelle Imray Karten beschafft. Ersatzteile, neue Wassepumpe, Ölwechsel, Backskisten entrümpelt und einen Holländer mit 2 seit Jahren nie gebrauchten Fenderkissen beglückt, Ankerwinsch getestet und, wie jedes Jahr, die Kontakte der Fußschalter säubern müssen.

Und ich habe die Versicherung umgestellt. Eerdmans wollte für den Bereich Europa – Atlantik deutlich mehr mit vielen Ausschlüssen, so ist es nun Pantaenius mit mehr Leistung, fester Taxe und preiswerter. Hätte ich nicht gedacht.

Yoho habe ich mit Meike nach Breskens gefahren; dort trafen wir Hendrik und Jutta Lühl; die gehen in 2 Wochen auch langsam Richtung Süden, zur Villaine.

Nächste Woche geht es los, mal sehen, wie weit in 5 Tagen über Himmelfahrt, weiter dann über Pfingsten.

 

 

 

Grevelingencup ade – erst mal….

Der letzte Cup, mit neuen Laminatsegeln. Wir können von Anfang an mithalten und lassen die größere X sogar nicht wegfahren. Ein riesiger Unterschied zu den alten, ausgeblasenen Tüchern. Wobei das ja auch schon ein Laminat war, aber gennäht.
Sonniges Wetter, Wiund um 15 kn, Segelspaß.
Aber auch das letzte Mal für lange Zeit, die nächsten jahre liegt das Schiff nicht in NL.
Also stappen we al op de Sundance Kid op, Fred, hor je het wel?
Nu wwt je ok, warom ik jullie de kachel verstuurd heb ;-).

Noch ein paar Fotos vom vorletzten Cup; kalt, Regen, Wind, Schneetreiben….

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Und trotzdem gute Laune!

Und nun die sonnige version vom letzten mal.

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Anschließend waren wir alle mit Arie und Ruth zusammen bei Perrys essen; hel gezellig.