Archiv für den Autor: Peter Knüppel

5. Tag

06:00 ablegen nach Kalmar, wie erwartet glattes Wasser und 4 kn Wind von vorne, also Diesel an. Die Brötchen sind im Backofen, Lukas pennt noch im Salon (Angeblich weil ich schnarche…) und gleich gibts Frühstück. Astrid hat sich gemeldet, die sind 150 sm vor uns, geplantes Treffen ist also kaum  möglich.
09:00 sind wir in Kalmar vor Heckboje und Nase am Steg, wie in Schweden so üblich.
Intelligent
„The intelligent Investor“
Kalmar kurz angesehen, einschließlich Schloss. Lecker gegessen,(Hamburgare)Wasser, Diesel gebunkert, und weiter nach Norden.
Es ist warm, meist bedeckt mit Sonnenlöchern. Schon mal auf Deck das Schlauchboot klargemacht und den Heckanker.
19:20, noch 5 Meilen bis zu unserem Tagesziel, einer Schäre vor Figeholm.
YohoamFels
Das Fenderbrett reicht als Ausstiegs und Aufstiegshilfe für Crew und Hund.
Wir liegen vor Heckanker am Fels, Jazz hat eine Schäre zum ´rumtoben.
Weiches Moos auf den Felsen, in den Wasserrinnen Sumpfgras und Schachtelhalm. Urige Vegetation, kaum berührt.
Roterhimmel
Und es gibt einen schönen Abendhimmel, Abendrot, Schlechtwetter droht?
Ablegen ist geplant für 07:00.

 

 

 

 

 

 

 

4. Tag, einen auf den Hut

Um 02:00 hats erst einmal gekracht. Aus dem 6er-Päckchen wollte ein Schiff ablegen,ist quergetrieben und mit der Relingsstütze am Bugspriet hängengeblieben. Skipper on Deck, kein Schaden an Yoho. 04:00 aufgestanden, mit Jazz über den für Hunde erlaubten Inselteil getobt. Blitze, dann Regen. Ablegen Christiansö um 05:30, Gewitter und Regen Wind 20 Kn, runtergerefft, VOG bis 9 Kn. Sonne, ausgerefft, das ganze einige Male. Ordentliche Welle 1,5 m hoch, machte mir und Lukas etwas zu schaffen. Vor Utklippan dann: Seehunde. erst 2-3, dann erinnerte ich mich an den Film „Sturmfahrt nach Alaska“ in dem der Eskimo seinen zahmen Seehund gerufen hat. Hab ich nachgeahmt, wohl erfolgreich, wir hatten bis 20 Seehunde um das Boot. Und ich war anschliend heiser. UIHHH, UIHHH…..
Utklippan, das ist Svenska Högarna mit bequemem Hafen. Es gibt Ruderboote, um zur Leuchtturminsel erzusetzen, dort Sauna, Cafe, eine alte Nebelwarnkanone, und die ersten vom Gletscherschliff blanken Granitfelsen.
Kanonenfred
Nudeln ala Toskana, 2 Stunden Pause, Jazz bespaßen, Kaffee (schlechten) und Kuchen beim Leuchturmwärter und bei nun weniger Wind und Sonne den Kalmarsund hoch. Wir wollen nach Kalmar, das wird Mitternacht.
noch eine Stunde, dann sind wir in der Abdeckung von Öland, und dann vielleicht Code Zero setzen und ab die Post.
Es ist warm, die Sonne scheint, 15 Knoten Wind aus OSO, halbwindig. Das mag Yoho.
happy Crew
Die Crew ist fröhlich. Wird aber nichts mit Code Zero, 20 Meiken vor Kalmar schläft der Wind ein und unter Motor ist es ein furchtbares Rollen. Also nächster Hafen links, Bergkvara. Klein, nett, alles da, und gut gegessen. Nur die Eisbude hatte um 09:30 schon zu.

 

3. Tag – 2

Wundersch in Christians Jazz tobt im Wasser, Fred und Lukas sehen sich die Insel an. Zum Abendessen gibts Salat und gegrilltes. Start morgen 05:00 nach Utklippan, dort dann mal 2 Stunden Pause und dan weiter.

3. Tag – Europcar

Bornholm, diesmal mit Europcar. Welch ein Vergleich zu Sixt. Anmietung eines Fiesta, an der Fleischtheke des Superbrugsen. Abgabe nur mit der Frage: habt Ihr auch vollgetankt? Yes, ok. bis nächstes Mal. Bornholm, kleine Runde Sightseeing für Lukas und Fred. Allinge, Felszeichnungen der Wikinger in Sandvig, Wanderung um den Hammerknuden, Helligpeders kleiner Hafen, Rne, und die schönste der Rundkirchen in Österlars. Die örtliche Fischerei, vor 40 Jahren hochaktiv, gib es nicht mehr. Schade, das trug zum Flair der Hen bei, ebenso der Geruch des Bornholmer Goldes, der goldgelben geräucherten Heringe.
Wann geht´s los?
Jazz wartet
Gasflaschen ausgetauscht und bei Thai mittags Essen geholt. Enges, aber perfektes Ablegemner mit rkwts in Landleine einfahren, und weg nun nach Christians Jazz suchtSchatten, in Christianswerden wir die Hundebadeleiter ausbringen und dann hat sie kles Wasser zum Toben.

2. Tag

03:00 aufgestanden, Tee aufgesetzt und mit Jazz 1/2 Stunde marschiert. Die wollte sofort wieder ins Wasser. 03:30 abgelegt,die Crew schlafen lassen. Die Kreidefelsen leuchteten hell im fast noch Vollmond. 50 Kurs Richtung Bornholm, 60 Meilen. Die Wolkenunterseite zeigt Morgenröte, um 05:00 dramatischer Sonnenaufgang.
DSC_0024
07:30 die Crew mit Spiegelei und Bacon geweckt. Kein Wind, der Diesel läuft, 25 Meilen schon mal weg.  Ab in die Koje und geschlafen bis 10:00. Dann Fred abgelöst am Ruder.
Fred2
Bornholm kommt in Sicht, in Snoegebäck liegen nun Heckbojen und Längsliegen ist nicht mehr möglich. Die Wassertiefe war diesmal nicht ausreichend, also vor Anker. Schlauchboot ausgerollt, und schon saß Jazz ´drin, obwohl es noch nicht aufgeblasen war. Schwimmen, einkaufen, und 2 Stunden weiter nach Gudjhem.
Fred1
Unterwegs war es heiß, Fred liegt im Schatten.
In Gudjhem sieht es voll aus. Probehalber rückwärts rein und den letzten freien Platz erwischt. Gut gegessen; morgens geht´s über die Insel und nach Christiansö.
SMS von Astrid, die sind kurz vor Kalmar. Also ab morgen 3 Tage Vorsprung.
Gudjhem Hafen
Blick auf YOHO vom Felsen über dem Hafen