Archiv für den Autor: Peter Knüppel

Das war richtiges segeln!

Während der Regatta war keine Zeit das Blog zu aktualisieren.
Der Track von Yoho:
Wind zunächst aus WSW, dan N bis NW

Bahn 1 segelten 15 Boote; im Nachhinein betrachtet auf die Windverhältnisse war Bahn 1 nicht die beste Wahl; sondern Bahn 3 im Ijsselmeer

Ergebnisse Bahn 1:

Crew Boot Typ Handicap Segelzeit
Gert Bosch Swell Dufour 4800 99 37:48:21
Harris Visser Black magic Woman Warship 10.10 93 38:16:50
Eric ten Bos Dondersteen Comfortina 35 92 38:47:12
Pieter van den Driesche Vagebond Dehler 39 JV 87 39:10:32
Sander van Doorn 848 Mini Transat 101 39:28:09
Nils Wasssenarr Kick Agoni Bonita 767 106 39:30:47
RB Meeuwissen Rosy Maes Van de Stadt 34 101 39:45:41
Hans Pietersma Stinkfoot J 92 92 40:05:29
Pieter Parie Crazy D Breehorn 41 90 40:49:23
Sander Vogelenzang Boatsje Mini Transat 93 41:19:21
Cees Heemskerk Therros the grey Elan Impression 434 85 42:16:26
Yoho Yoho Dehler 41 88 43:54:23
Lukas Mool Strongbow Spirit 28 106 44:50:10
B. Peters Layam Beneteau First 35 91 47:26:16
Jaap Metzelar Pursuit Schock 91 54:53:22

Erst einmal lelystadt – Hoorn, Volendam, Amsterdam, Ijmuiden.
Abend hatte ich die ganzen Pogo-Jungs an Bord und wir haben 6 Pizzen, Nudelmn, Pannekoeken und eine Menge Bier vertilgt.

Extrem spannend, bei stockdunkler Vollmondnacht, Wind von 26 Kn aus NW  und 1,5 – 2 m Welle um 2 Uhr morgens in Ijmuiden auszulaufen. Die breite Hafeneinfahrt kam mir dann sehr schmal vor.
Pünktlich und richtig vorausberechnet an der Baloeran – Tonne setzte der Mitstrom ein und ab ging es parallel zur Welle hoch am Wind Richtung Den Helder. Die anderen Boote konnte man an den Navigationslichtern gut verfolgen, cih konnte mich gut im Mittelfeld halten.
Vor Den Helder dann Hellsgate sprudelndes weisses Wasser nach dem tiefen Loch, wo´s wieder Flach wird. 200 m weiter in der Abdeckung von Texel Ententeichglattes Wasser und Powersegeln mit Code O und 10 kn über Grund bis nach Kornwerdersand.

Durchgesegelt bis Mitternacht nach Enkhuizen, mit wenig Wind dann im Krabbersgat das Großsegel fallengelassen; bloß es kam nicht ´runter. Also mit stehendem Segel im Compagnieshafen im Wind an einen Steg und noch jemand gefunden, der mich in den Mast winscht. Ein verklemmte Niderholerleine, schnell gelöst und alles wieder gefixt.

 

 

 

200 Meilen Solo 2014

Yoho liegt in Lelystadt im Bataviahafen; zusammen mit 92 weiteren Booten. Palaver ist vorbei, viele Jungs vom letzten Jahr begrüßt und wiedergesehen. Von den 4 Routen habe ich mir die Nordseeroute ausgesucht, Start um 09:00 morgen, so daß alle Strecken besegelt sind. Die Route 1 nehmen wohl einige; wir haben uns in Ijmuiden im Strandzelt ZILT verabredet. Donnerstag morgen gehts dann von dort mit der Gezeit um 02:30 weiter die Nordseeküste hoch und dann das Wattfahrwasser nach Kornwerdersand. Die Route ist in den Plotter programmiert, Wetterberichte eingeholt und abgeglichen, mit Fred Avezaat, Arie von der Quest und Jaap von der Pursuit diskutiert. Und nun 23:00, erstmal zur Koje..

 

24 UURS 2014

Dieses jahr fährt Yoho mal wieder die 24 Stunden von Medemblijk mit, das DeltaLloyd 24 Uurs Sailrace.

Bemanning: Fred, Arie, Nils, Felicx und ich. Wir sind schon gegen 09:00 an Bord und bereiten das Boot vor. Gegen 13:00 können wir in den Kran und säubern das Unterwasserschiff von letzten Resten. Seit der Tauchaktion in Norwegen kein neeeuer Bewuchs. Ich checke den Propeller, sehr schwergängig. Also schnell zerlegen, alle Buchsen und Gleitflächen mit 400er Schleifleinen bearbeitren, wasserfestes Fett drauf und wieder zusammensetzen. Jetzt läuft er leicht und klappt die Flügel zusammen.

Fred und Arie kommen um 02:00 und wir überlegen die Strategien. Letrztendlich sind wir bei leichtem Regen19:00 aus der Schleuse, Segel hoch und sofort im Markermeer gestartet und sofort in Enkhuizen in das Ijsselmeer geschleust. Nachts gab es einigermaßen Wind und Wetter, Halbwindbahnen. Waddenzee fiel aus wegen ungüstiger Tide und Wind gegenan.

Also Ijsselmeerbahnenpuzzle, ständig angepaßt.

Bö

Starkwind, Windböen, Starkregen, Niesel, Flaute, Sonne, HJagel, ausser Schnee haben wir alles gehabt.

Finish um 19:18, also 18 Minuten Zeitüberschreitung. 116,4 gesegelte Meilen. Geratet 59,10. Ich habe Henning und Uta mit Crew getroffen, mit seiner Malö hat er 105,15 Meilen geschafft, geratet 58,08.

Wirvhatten bei Cost, einem portugiesischen  Restaurant einen Tisch reserviert, nach gutem Essen sind wir ein paar Biere auf der Kade trinken, der guten Band zuhören und dann auf´s Schiff und gegen Mitternacht in die Koje gegangen. Eine gute Perfortmance dieses Jahr, Fred kann everytime iets harder, Arie war bestenbs vorbereitet, Nils und Felix gute Mitsegler. Eine ambitionierte Spaßtruppe.

Wir haben viele aus der 200 Mijls Solo Truppe getroffen, alle freuen sich schon auf das Race im September.

 

 

Groningen – zurück in NL

Wie ging es weiter?

Von Söby konnten wir mit hartem Anlieger ´rüber um die Spitze von Aero unter die Küste von Als und von dort Kiel anliegen. Wind wieder über 20 Kn, nachmittags etwas abflauend auf 14-16 kn. Sonnig, ein paar Scheuer. im Wind kühler, vor den regenwolken immer böig, schönes segeln.

Gegen 17:30 waren wir in Stickenhörn fest und haben Ikes Klamotten und alles, was für die Reise über die Nordsee nicht nötig ist, íns Auto geladen. Ike ist am Freitag früh 06:45 nach Köln gefahren und ich habe mit Wartezeit in den NOK eingeschleust. Da ging es zügig und ohne Behinderungen durch Großschiffahrt in den Weichen ´durch, Ausschleusen auch sofort und unter Segel weiter nach Cuxhaven. 19:00 Cuxhaven fest.

Das Wetterfenster für Samstag sieht günstig aus, die Gezeit lief um 07:00; um 06:00 bin ich los mit Ziel Delfzeijl. Die Elbemündung hatte nur eine moderate Welle und ab Tonne Elbe 1 drehte der Wind von SW langsam auf NW, 14-20 kn. Meist sonnig, ab und zu ein Schauer. Die Strrecke war besegelt bis Borkum. Dort 19:00 einbiegen in die Ems, zunächst noch ablaufendes Wasser und hohe Wellen. Um 22:00 begann der Mitstrom wirksam zu werden und um 01:00 morgens habe ich in Delfzijl festgemacht. Ein Bier, ein Steak in die Pfanne und dann in die Koje.

Gegen Mittag kam Ger Rosel an Bord und wir sind eingeschleust in die Staande Mastroute und noch bis Groningen gekommen. Gronoinghen ist eoine sehr lebendige Studentenstadt und wir haben in einem schönen in Jugendstil eingerichteten Cafe gut zu Abend gegessen und dann noch Segelfreunde von Ger an Bord gehabt. Gut geschlafen und um 09:00 m Konvoi durch Groningen. Um 12:00 sind wir in´s Reitdiep eingeschleust mit erkennbar hohem Wasserstand. Vielleicht ist es auf der Route dieses mal tief genug und ohne „Aufsetzer“ zu befahren.

Wir hoffen, bis nach Leuwarden zu kommen. Aber der Konvoi ist langsam und staut sich an den Brücken jedesmal.