Archiv für den Autor: Peter Knüppel

Omö

Wir sind in im Großen Belt in Omö.

Start in Rendsburg gegen 07:30, und in Holtenau stand die große Schleuse bereits offen, so daß wir ohne Wartezeitr in die Förde schleusen konnten. Wir haben dort erst einmal angelegt und den alten wilheminischen Leuchtturm angesehen; schöne Ziegelarchitektur. Gegen 13:00 dann raus auf die Ostsee, Westwind, leicht südlich, mit 22 kn. Also los, erst Richtung Marstal, aber dann doch mit zunehmender Welle beser hinter Langeland in Abdeckung und ohne Welle den Belt hoch. Sauschnell, hohe Wellen, und im Surf dann schöne Geschwindigkeit. Nach der Südspitze Langelands dann die erwartete Abdeckung, und mit 7,5 kn den Belt  hoch.

Unter einem bewaldeten Hügel wollten wir ankern, aber kein Halt. Seegras…..Also weiter nach Spodsberg, dort in Abdeckung der Mole des Fährhafens erneuter Ankerversuch; hält wieder nicht. Also ´rein nach Spodsberg und dort festgemacht. Nicht voll, der Hafen, aber Betrieb.

Sonntag früh dann gegen 10:00 los nach Omö, da waren wir zuletzt vor 16 Jahren mit unserer Sunbeam. Gegen 14:00 fest, etwas rangieren, aber dann vor Kopf eines Steges und hinten an einem Pfah bei ablandigem Wind fest; prima. Es sollte regnen ab 15:00, sogar stark. Der Hafen füllte sich deutlich. Der Himmel zieht sich zu und von Osten kommen dicke Wolken.
Omöfähre
Der neue Sprayhoodabschluss macht sich prima, wir gammeln und gehen hoch in´s Dorf in Hoffnung auf eine nette Kneipe. Die gibt´s da aber nicht. Ein netter Marsch; dann regnet´s wieder.
Morgen geht´s nach Samsö.

 

 

In der Zwischenzeit

Dagje uit!
Am 14.06.2015 gab´s einen Segeltag mit Arie.
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Dabei waren Anous, Arie, Arnold, Chiara, Ger und Peter
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Einmal Richtung Urk und zurück bei moderatem Wind, und dann in „an en uit´water“ zusammen gut gegessen.
Arie haben wir mit Hilfe einer beriten Planke über das Heck gut an Bord bekommen und er hatte Spaß mit uns.
Das machen wir nochmal im Herbst! Versprochen, Arie!

Wieder in der Ostsee, fast

Noch 2  1/2 Wochen bis zu unserem Urlaub, und das Boot ist immer noch in NL.
Wetter beobachten! Ich habe Wetterwelt um Beratung gebeten und dann hieß es: GO, das Wetterfenster für die nächsten 3 Tage paßt mit überwiegend Wind aus SO. Dazwischen einige Frontdurchgänge.

Also los am Mittwoch, ab nach Harlingen.
Donnerstag 09:45 mit ablaufendem Wasser an Vlieland vorbei ´raus auf die Nordsee.
Die angekündigten Fronten gingen deutlich früher durch mit 6 Stunden lang heftigen Gewittern ringsrum, Windrehern rund um die Windrose, heftigen Böen, aber durch heftige Schauer kaum Welle.
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Um 08:45 dann Einlaufen Helgoland, 23 Stunden, OK angesichts der Flautenlöcher.

Helgopier

In Helgoland Kaiserwetter. Aber sehr heiß; zum Glück mit Wind verbunden.

Samstag bei Niedrigwasser Ablegen Helgoland Richtung Elbe über die Norderelbe. Wenig Wind aus O; hart am Wind. Vor Brunsbüttel wegen Schaden an der Neuen Schleuse Süd viel Betrieb in den beiden alten Schleusen und 1 Stunde warten. Fahrzeit bis 22:00 ist erlaubt, aber bis Rendsburg hat es dann nicht mehr gereicht; also Übernachten an Schleuse Gieselau. Wieder eine Gewitterfront.
Gieselau

Gieselauschleuse nachts.
Sonntag 05:30 ab nach Rendsburg, 08:15 fest und ab in´s Auto Richtung Köln. Fast Optimal!

Nun kann der Ostseeurlaub kommen!

 

 

 

 

Lopolight

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Thankyou to the guys of lopolight !

Haarlem

Wie ging es weiter?
Mittwoch um 06:00 klingelt der Wecker, es regnet und der Wind steht noch mit 30 kn. Ok, Regen muss nicht sein, nochmal rumdrehen…
Um 08:00 mache ich das Boot klar und lege ab. An Segeln ist nicht zu denken, also unter Motor los. Auf dem Hollandsch Diep steht noch eine hohe Welle, aber die Selbsteueranlage schafft es. Nach Abbiegen in die Doordtsche Kijl habe ich mitsrom und Yoho läuft 9 kn. Die Brücke in Dordrecht paßt von der Zeit, 30 Minuten am Wartesteiger.
Abbiegen in die Noord (Alles Rheindeltaarme, für den, der´s nicht kennt.) und die Klappbrücke in Alblasserdam macht auch passend auf.
So kann ich nach 4 Stunden in die Hollandsche Ijssel nach Gouda einbiegen. Das dauert nochmal 1 1/2 Stunden und dann schleuse ich in die Gouwe und gehe in den Abzweig nach Gouda. Ike kommt mit der Bahn, verspätet, immer noch Fahrplanänderungen infolge des Sturmes. Der ist nur noch Starkwind mit um 30 kn.

Gouda´s schöne Altstadt ist durch kalten Nordwind ziemlich verweist; wir essen im Bellevue am Markt leider schlecht zu Abend und fallen gegen 21:30 in die Koje.

Die Weiterfahrt ist abhängig von der Bahnhebebrücke in Gouda, die macht am Tag wegen dichten Zugverkehrs nur 5-6 mal auf. Wir nehmen die Brückenöffnung um 10:09 und gehen über Alphen, De Kaag, nach Haarlem. In Hillegom tut es einen leichten Schjlag, und wieder ist die Geschwindigkeit ausgebremst. Wieder was in der Schraube? Eigene Leinen diesmal nicht. Nach 5-6 Km alles wieder normal, evtl. eine Plastiktüte. An der Crucuiusbrücke gehen wir an den Wartesteiger. Und stecken mit dem Kiel im Schlamm! Mit Motor und Winschenhilfe arbeiten wir uns rückwärts wieder frei und erwischen die Brückenzeiten nach Haarlem. Dort liegen wir ruhig mitten in der Stadt an einem neuen Passantensteg mit Strom, Wasser und guten Pollern und lassen den Tag ausklingen.