Kategorie-Archiv: Allgemein

Immer noch wenig Wind in der Vorhersage

12:30 gehts ab Köln HBF mit der Bahn nach Amsterdam zum Schiff.
Also nochmal 3 Stunden im Zug, um Wind zu checken und eine Strategie zu erdenken.

Boot klarmachen, schnell noch für 6 Tage proviantieren, ablegen und um 18:50 bin ich in Durgerdam. Ich lege mich auf Jap, Arie ist auch schon da und es gibt erst mal ein Ankommerbier. Palaver um 20:00, Tracker übernehmen und Wiedersehen mit den „ouden Koien“ , schön, so viele wiederzusehen.
Keiner legt sich fest auf eine Route, alle warten auf die Vorhersaghe morgen früh.

Fred schickt eine Nachricht: Sofort die ersten 6 Stunden Rastzeit nehmen und dann Route 1, Nordsee. In Ijmuiden 2. Rastzeit nehmen und um 19:00 mit der Gezeit die Küste hoch nach Kornwerdersand, auf See soll Wind sein. – Ost – bedeutet zum Schluss kreuzen. Könnte gehen.
Ger mailt: Tricky, Bahn3 besser, entscheiden bei OVD 3, also Lelystadt.
Gute Berater muss man haben, aber wenn die sich nicht einig sind?

Abn in die Koje, aufstehen 05:00, 05:45 ruft Fred an mit neuer Planung….

 

 

200 Myls Solo, wo bleibt der Wind?

Täglich mehrfach die Windvorhersagen von 5 Stationen abrufen und vergleichen, das gehört dazu und ist Grundlage der Routenauswahl. Es wird wohl mal wieder leichtwindig, Vorhersage Mittwoch 5 kn nur, und so wohl die ganze Woche……

Wird dann wieder so:

200-Myls-SOLO-Jaap-Homan,-drijven

Und 5 Tage wirklich Ostwind?
Also Nordseeroute….aber kann sich ja noch ändern….

Valkenpokaal 2013

Voll abgeloost…..
Valkenpokaal op de Kaager Plassen. 18 Mannschaften segeln in mehreren Läufen in Polyvalken gegeneinander. Ich bin mit Nils zusammen gefahren; wir sind trotz viel  Engangemant leider vorletzter geworden. Jollensegeln ist was anderes als Dickschiff segeln, und da machen uns die Crews, welche lange jollen oder sogar Jollenregatten gesegelt sind deutlich was vor.
Insbesondere in der Wendentechnik, in jeder Wende hatten wir Probleme, bis das Boot wieder fahrt aufnahm. Die NLers flitzten um die Tonne, das war erstaunlich. Letztlich hat es was damit zu tun, das Boot vorher auf die Leekante zu Kanten und damit in die Wende zu gehen.
Und Wassetrlinie durch Gewichtsverlöagerung verkürzen, Heck entlöasten, glatten Wasserabriss am Heck erzeugen.

Da können und müssen wir noch lernen. Wie immer ein Treffen mit Freunden und Bekannten und Spaß dabei, Wind um3-5 Beaufort, und ab Mittags Sonne.

Sonst, wie immbefördern.

200 myls Solo

Die Bahnen 2013 sind ´raus, also jetzt die Routen planen, Sicherheitscheck, neue Flares besorgen, Routen in Karte einzeichnen und in den Plotter eingeben, Kurse auslesen; jedes mal die gleiche umfangreiche Vorbereitung.

Yoho hat ein neues Seeventil bekommen und liegt jetzt in Amsterdam. Start ist am Mittwoch, 25.09.2013. Diesmal werden 94 Schiffe mitmachen, mehr als die Hälfte Dauertäter.
Unter diesem Link wird YOHO, werde ich über das Trackingsystem ständig verfolgbar sein.
http://www.mysailingraces.com/routetracking_map.php

Ich hoffe auf gutes Wetter und konstanten Wind nicht über 12 kn.

 

Ijsselmeercup

Jedes Jahr findet der Ijsselmeercup des Dehlerclubs statt. Seit 6 Jahren segelt Xoho da mit und wir bringen „traditionell“ 20 Liter Kölsch mit. Die sind dann beim Treffen Freitags abends schnell weggeputzt.

Diesmal wird im Markermeer gesegelt; Stützpunkt Bataviahafen. Ich bin mit Nils und KH gegen 19:30 im Bataviahafen angekommen. Die Vielzahl der Mitsegler war schon angekommen, auch Fred mit derSundance Kid. Wir haben die 20 Liter Kölsch angeschlagen und es gab einen netten Borrel auf dem Steg bis Mitternacht.

Samstag Früh 08:30 Palaver und Startnummernausgabe. Es werden 2 Dreieckskurse gesegelt. Der Wind kommt aus NO mit 15-25 Knoten. Die ruppige steile Welle im Markermeer ist grasgrün, die Spritzer hinterlassen grüne Rückstände an Bord. Der Start klappt gut, es geht an die Kreuz mit einem Reff. Nach der Wendetonne reffen wir aus und nehmen den Code-Zero dazu, raumschoots läuft Yoho im Surf über Rumpfgeschwindigkeit. Nach 2 Stunden sind wir im Ziel und lassen etliche Dehlers hinter uns.
Wir haben 1 1/4 Stunde Zeit bis zum 2. Lauf und legen an um Kaffee zu trinken.
Aber – der 2. Start ist 1/2 Stunde früher als notiert, so daß wir verspätet starten und eine wilde Aufholjagd beginnen. Wir werden insgesamt nicht letzter, aber natürlich ´runtergeratet.
Wir landen auf Platz 20. Tja, das Dauerthema der letzten 3 Jahre. Mit Handicap 0,83 bzw. 0,89 ist das schwierig, z.B. Fred mit Rating 1,05 auszusegeln.

Egal, wir nehmen es sportlich, wir werden mal nachrechnen, wie es mit pünktlichem Start ausgegangen wäre.

Anschließend gibt es für alle ein leckeres indonesisches Buffet in der Bataviawerft, Sabal Goreng Telor habe ich lange nicht gegessen; also hartgekochte Eier in Kokos-Curryauce; und andere leckere Sachen. Wir genießen das Essen, sind aber gegen 22:00 so müde, das wir an Bord gehen und nach einem verdienten Schippers Bitter mit Fred  zur Koje gehen.

In 3 Wopchen sehe ich viele der Mitsegler wieder beim Valkenpokaal und danach beid en 200 Myls solo. Ich freue mich darauf.