Kategorie-Archiv: Allgemein

Rödvig

Ike nimmt gegen 08:30 das Taxi zum Flughafen und fliegt nach Hause.
Wir fahren rückwärts den Hafenkanal in gleicher Enge wieder heraus; ohne „Feindberührung“!
Dann gehts über die Koge-Bucht nach Rödvig, unter ´Segel erst am dann halbwindig sind wir gegen 16:00 dort, der Hafen ist voll mit vielen Schiffen aus der Kante Rostock – Greifswald, die für die Überfahrt den falschen Wind haben. Der hindert uns ja auch, Bornholm anzulaufen. Wir besetzen im Fischereihafen eine auf Rot gestellte Box in der Hoffnung, das der Besitzer nicht mehr kommt. Wir haben Glück!“

Kopenhagen

Die nächsten 2 Tage gehören Kopenhagen.

Humlebaek und Lousiana

Weiter geht es nur 54 Meilen in den kleinen Hafen von Humlebaek.
Abends spät treffen Meike und Nils ein; wir vertilgen einige Snacks und erzählen uns gegenseitig die Erelebnisse der letzten Wochen.
Am nächsten Morgen sehen wir uns das über dem Sund gelegene Freilichtmuseum Lousiana an. Skulpturen in einem Landschaftsgarten mit dem Meer im Hintergrund; und endlich Sonne!
Nachmittags geht´s unter Segel nach Kopenhagen. Pünktlich zur Brückenöffnung laufen wir in den Christianshaven ein und dann in den Seitenarm zu Wilders Platz Marina. Wir haben reserviert und müssen ganz durchfahren; teilkweise mit rechts und links gerade 25 cm Platrz. Aber ohne Anzustoßen klappnd wir legen uns auf die Yacht einea kanadischen Rentnerpaares, die schon 2 Jahre in Europa cruisen und sich viel Zeit nehmen.

 

Helsingör; und viel Barock

Den Fjord wieder ´raus halb bis amwindig bis Hundestedt lief wie geschmiert. Wir ergatterten einen der letzten Längsliegeplätze, gut für die Hunde. Eine Wanderung zum Leuchtturm und dann eine Bierprobe in der Hafenbrauerei rundeten den Tag ab.
Ich bemerke schon einige Zeit Wasser in der hinteren Backskiste, der Auspuffschlauch hat ein Leck und die Reparatur mit selbstvulkanisierendem Band hält nicht dicht. Mal sehen – wo man den bekommt.

Am nächsten Tag geht es früh nach Gilleleije. Ein Hafen mit viel Fischerei, wir ergattern wiedfer einen schönen Längsplatz. Auf zur Fischbude, Verpflegung tut not! Auf dem Weg ist eine Schiffsmaschinenfabrik und die haben doch tatsächlich den passenden Auspuffschlauch.

Also – Bodenbretter hoch, Backskisten leer machen, Achterkajüte die Stauräume freiräumen und 8 m Schlauch aus dem Schiff fummeln, sowie anschließend wieder ´rein. 5 Stunden Arbeit; alles wieder in Butter! Und dicht; vielleicht bekommen wir jetzt endlich die trockene Bilge, von der wir immer träumen;-)
Zur Belohnung gibts noch ein Bier an der Fischbude.

An Land steht eine Dehler 39SQ, dicke Schramme im Bleikiel, Kielversatz zwisachen Bleibombe und Gusskiel und die Kielwurzel hinten in´s Schiff gedrückt. Das muss gescheppert haben.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Helsingör. Wir nehmen uns diesmal Zeit für die Altstadt und leihen uns ein Auto, um das „königliche“ Sjaeland zu erkunden. Es gibt tolle Schlösser von den jeweiligen Königen als repräsentative Wohn- und Regierugssitze gebaut. Umgeben von riesigen Landschaftsgärten, in denen Teile in symmetrischer barocker Gartenarchitektur gestaltet sind. Darin lange Sichtachsen bis an´s Wasser.
Der Garten von Schloss Augustusburg in Brühl wirkt dagegen wie ein Vorgarten.

 

Roskilde Fjord – Zeljko….

Lieber Arie,
Warum sich Yoho im Hafen bewegt weiß ich nicht. es kann an der seltenen UKW-Verbindung zu AIS Stationen liegen; hier gibt es kaum Berufsschiffahrt.

Wir liegen sicher im Roskildefjord in Roskilde im Hafen.wirbel
Und mehr oder weniger im Zentrum des Zugweges  vom Zeljko.
Die Wetterkarete zeigt 3 Tröge. Das System dreht sich, zuerst gibt es viel Wind aus Ost und dann noch mehr Wind aus West
Das Barometer fällt ungeheuer.

Baro
Tiefstand 994 Hectpascal.
Der Bug liegt im (West)wind, und die Böen können kommen.
Und sie kamen Samstags mit 26 Knoten aus Ost, danach Windstille und Sonntag mittag bis 28 Knoten aus West.
Ab Nachmittags dann die Rückseite mit Sonne, und jetzt ist fast Windstille.
Ein richtiger Sommersturm; in Holland hat es bis 50 Knoten gepustet sagt Ger.

Roskilde war lange Hauptstadt von Dänemarek und im Dom liegen fast alle Könige. Ein beeindruckendes und interessantes Bauwerk. Eine mehr oder weniger von Touristen bevölkerte Innenstadt, alle Dänen sind in Ferien in ihren Sommerhäusern. Das Wikingermuseum verdeutlicht die interessante Geschichte dieses hochentwickelten Volkes, ein lebendiges Musem mit aktiven Werkstätten und einem Schiffsnachbau für 60 Ruderer.
So ein Ding ist uns unterwegs über den Weg gesegelt.
Wikinger
Und sogar schnell hoch am Wind.
Heute haben wir eine geführte Wanderung am Strand entlang gemacht; was es da alles essbares an Kräutern gibt! Wir haben einiges gelernt und probiert.
Strandküche
Ike ist abends los und hat Kräuter zum Salat gesucht. Schmeckt prima!
Bluesküche
Und Blues kontrolliert, was in der Küche passiert.

Morgen geht es den Fjord wieder ´raus.
Bei angesagten 7-9 Kn SSO, also Code O!