Archiv für den Autor: Peter Knüppel

Steni Vala

30.09.2025 – Dienstag

Der Himmel ist bewölkt, es geht ein Wind mit 12 kn.
Wir können segeln und verlassen Skantzoura. 15 sm bis zur Insel Aloinissos, Steni Vala. Das ist eine kleine Bucht, mit einem kleinen Kai, an dem das Ufer steil ansteigt. Gefährlich für das tiefe Spatenruder. Auf der Hälfte der Strecke schläft der Wind ein und wir müssen motoren. Gut für die Batterien, die aber 95% voll sind. Das sind 570 Ampere, von denen 500 Ampere verbraucht werden können. Das brauchen wir niemals….

Römisch – katholisch anlegen, klappt, aber der Anker slipp. Also ablegen und nochmals, diesmal mit 40 m Kette. Eine freundliche Nachbarcrew nimmt die Leinen und gibt sie zurück an Bord. Vorwärts vom Kai weg, Kette auf Spannung, und zurück auf 3 m Abstand zum Ka<i, da ist genügend Wasser unter dem Ruder.Wir bekommen eine lange Diele und können an Land. Balanceakt!

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Es gibt mehrere Tavernen, und wir suchen uns eine aus zum Abendessen. Zum Abend sind es 10 Yachten, die dort übernachten.

Ike und ich marschieren den Berg hoch, eine tolle Aussicht.

Es gibt auch einen Bus zur Chora, Bus is broken steht an der Haltestelle…pragmatisch!


Und morgens gibt es bei einem kleinen Bäcker zarte, duftende Croissants, wie in Frankreich. 

Kyra Panagia

01.10.2025 – Mittwoch

Gemütlich aufstehen und dann langsam los nach Kyra Panagia, dort in eine große Lagune an der Norostspitze. Es ist bewölkt, mehr oder weniger seit Linaria, und draussen frisch. Ike und Martrin schwimmen trotzdem, das Wasser ist noch warm. Morgen geht ein Starwindfeld mit Regen durch, wir liegen geschützt. Den Herbst hier habe ich mir beständiger und wärmer vorgestellt. 19:00, es ist fast dunkel.

Linaria, 5 Tage

Wir kommen am frühen Nachmittag an, ein guter Segeltag, die letzten 3 sm gegenan motoren wir.

Ein sehr freundlicher Hafenmeister kommt uns mit seinem Motorboot entgegen und weist uns einen Platz am Kai zu. Es gibt Mooringleinen, so daß wir uns prima verspannen können. Direkt hinter uns einige Tavernen, es ist aber nicht viel los, Nachsaison. Wir mieten für die nächsten Tage ein Auto, Das Auto ist innerhalb 10 Minuten am Boot, Führerscheinfoto reicht, Auto vollgetankt parken und Schlüssel unter die Fußmatte. „This is Skyros“ und Tschüss.

Wir suchen die berühmte Diskodusche auf. Dort sind Lichtgobos, Diskokugel und Lautsprecher installiert, und eine Seifenblasenmaschine.

Um 19:00 geht es los, die Dusche rockt.
Wir gehen abends mit Claudia und Matthias ein letztes Mal in der Taverne essen. Ich habe ein Auge auf Lobster mit Spaghetti, merken, in den nächsten. Tagen essen.
Morgens um 06:30 bringe ich Claudia und Matthias zum Flugplatz . Das ist ein Militärflughafen, überall Shelterboxen für die Jets. Wir werden am Tor von einem Soldaten kontrolliert und angewiesen zu warten, „Police“??? Die kommt 20 Minuten später und rauscht an uns vorbei und wir dürfen folgen. Es gibt am Tg ein, zwei zivile Flüge und die kontrollierende Polizei kommt immer 1 1/2 Stunden vorher. Wenig Betrieb, 8 People wollen fliegen..

Der Kühlschrank ist leer.

                   

In den nächsten beiden Tagen sind wir mit Insei erkunden (gibt wenig her), Proviantieren, Faulenzen beschäftigt. Und nochmal Fock nähen, 4 Stunden lang.

Mineralwasser mit Kohlensäure ist rar, wir kaufen die Sixpacks a 1,5 Liter in. 3 Supermärkten zusammen.

Aben d kommt die Fähre mit lautem Getute Am Sonntag morgens kommen Steffi und Martin. Ich bin passend an der Eingangskonrolle der Airbase und werde  von. dem gleichen Soldaten begrüßt. You fly? No! You not fly? Yes! Passport! Eingang im Passwechselverfahren, wie ich es aus meiner Arbeit in Kasernen den ne. Pass  abgeben, dafür eine ID-Karte zum anhängen und bei Ausfahrt dann erneuter Tausch.

 Die kleine Turbopropmaschine kommt pünktlich, es steigen 8 Passagiere aus. Dann in der Ankunftshalle, 6 x 14 Meter, gibt es Alarm und gelbes Blinklicht, das einzige Gepäck and setzt sich in Bewegung und es kommt alles einziges Gepäckstück Martins Tasche, bewegt sich 2 Meter in den Raum, und das Band hält wieder an .Zum Lachen, skuril.

Eingrooven, und abends dann Lobster mit Spagetti! Lobster gekocht mit Gewürzen und dann auf den Grill; im Kochsud dann die Spaghetti gekocht.

 

 

Letzter Ankerstop vor Linaria, Nikos Skiropoula

24.09.2025 – Skiropoula

Windstille, glattes Wasser. 20 sm Motoren nach Skiropoula in eine kleine nach SSW geöffnete Bucht. Herzlich blaues Wasser auf Sandgrund, der Anker gräbt sich aber erst im 3. Versuch richtig ein; vorher rutschte er über Seegras.

Ein Tag faulenzen, schwimmen, lesen.
Morgen geht es rüber nach Skiros in den Hafen Linaria, Dort bekommen wir einen Hafenplatzt am Kai, und das ist sicher für das Wochenende de mit starkem Meltemi.

Freitag gehen Claudia und Matthias von Bord zurück nach Bremen und Sonntag kommen dann Steffanie und Martin.

Hoffentlich wird dann die Windsituation besser für die nächsten 2 Wochen.

 

 

Nikos Skantzoura

23.09.2025, Dienstag

Wir sind auf dem Weg von einer Bucht auf Skopelos zu einer kleinen Insel, Skantzoura. Leider kein Wind, also Motoren.

Wir wollen ion der südlichen Bucht ankern; hoffentlich alleine. Könnte klappen, denn diese Insel liegt abseits des Mainstreams.
Klappt aber nicht, denn die Bucht ist eng, eine Yacht liegt bereits dort, die Ufer sind felsig

  , gefällt mir nicht. Also in die tiefe westliche Bucht, da, wo auf dem Kartenausschnitt der obere Anker eingezeichnet ist. Der Grund ist felsig und erst der dritte Ankerversuch hat Erfolg. Wie wir dann morgens sehen, hat sich der Anker hinter einem großen Fels eingehakt.

Das Wasser ist glasklar, man kann bis in 10 m Tiefe sehen. Schwimmen, faulenzen, und abends Krabben in Kokosmilch mit Gemüse und Reis.

Strom haben wir jetzt immer ausreichend, der Wechsel auf Lithiumbatterien hat sich gelohnt. D.h., Nespressomaschine oder andere Verbraucher auf Inverterstrom machen sich kaum bemerkbar.
Das Cerbo Überwachungsdisplay zeigt sehr schön die zusätzlichen Ampere der Solarpaneele auf dem Weg in die Batterien auf.