Kategorie-Archiv: Allgemein

11. Tag

Wir lassen es ruhig angehen. Astrid und Karl-Heinz kommen mit ihrer Miles to Go.
Fred Avezaat steigt in den Bus und fährt Richtung Flugplatz. Danke Fred, hat Spaß gemacht mit Dir. Dat kann iets harder! ;-))
Fred wird für mich den Wettermann machen bei den 200 Myls solo.
Lukas fliegt morgen zurück, und wir gehen dann Richtung Gotlanf.
Gegenüber geht ein Kreuzfahrttschiff vor Ankler und versperrt uns die Aussicht auf die Altstadt. Ein häßliches Wohngebirge.
Wir machen zu viert eine Radtour um Djurgarden, dann flitze ich mit Lukas per Dinghi ´rüber in den Vasahafen, duschen und eine Maschine Wäsche waschen. Abend mit dem Bike in die Stadt, nochmal ein leckeres Eis vertilgen und dann später im Cockpit den Blick auf Grena Lund´s Karussels und Achterbahnen genießen.

 

 

 

10. Tag

Ike kommt gegen Mittag an, per Bike ab Bahnhof kein Problem. Nur, wir geraten in die Stockholm-Pride, analog Christopher Street Day; laut, nach meinem Empfinden aufdringlich, schwierig, diesen endlosen Lindwurm von Parade zu umfahren. Ab zum Boot, und dann durch die Stadt bummeln, Lukas findet passende Hosen und Longshirts und freut sich wie ein Schneekönig (bei 32°C….) Abends Crewessen im Spritmuseum am Vasahafen zu Fred´s Freds Verabschiedung, er fliegt morgen nach Hause.

Noch einige Rotweingläser im Coickpit und dann sind wir müde.

9. Tag

Stockholm.

Wir liegen auf Skepsholm, direkt vor dem Boot fährt der Bus zum Hauptbahnhof ab. 50 m vom Boot ist ein elektronisch gesteuerter Fahradverleih, wir haben für die Crew 3-Tages Abos besorgt.
Ich bringe Jazz´ Badetreppe an und werfe den Wasserdummy.

Der nächste Touribus spuckt Japaner aus, die alle Jazz beim Schwimmen und Wasserdummy apportieren begeistert fotografieren.

Mit dem Dinghi geht´s zum Vasamuseum, eindrucksvoll wie immer. Am Vasahafen holen wir uns den Code zum Duschen, gratis! Also haben wir auch eine Dusche in 2 Minuten Reichweite. Auf der Insel findet ein dreitägiges Musikfestivl statt, wir werden mithören können. Es gibt das Museum für moderne Kunst, im Park Nanas und Tinguely Skulpturen, mehrere Restaurants und auf dem Großsegler Af Chapmann eine schöne Bar. Andere Tourensegler – 2 Boote noch – liegen auf Abstand, der Scwell ist mäßig, was wollen wir mehr. Besser als der volle Vasahafen direkt neben Grena Lund ist das auf jeden Fall.

Wir nehmen Räder und sehen uns die Wachablösung an, heute auch wieder zu Pferd mit berittener Kapelle und 2 hübschen Schwedinnen in Polizeiuniform auf prächtigen Rappen vorneweg durch die Stadt ankommend. Das Zeremoniell und die Marschmusik aus z.T. Friedrich von Preussen´s Zeiten beindrucken immer wieder. Der schöne schwarze Friesenhengst mit Stirnblesse und den beiden Kesselpauken ist auch noch dabei.
Ein Imbiss bei Berns, einkaufen in der Markthalle, und zurück zum Boot. Jazz stürzt sich sofort wieder in´s Wasser.

Lukas ist los sich Uni und Bibliothek ansehen, wir faulenzen. Morgen vormittag kommt Ike. Also vorher noch besonders sorgfältig Reinschiff machen.Fred kocht uns ein tolles Kip-bami, und jetzt hängen wir ab.

 

 

 

 

8. Tag

Luxus, schlafen bis 08:00.  Frühstück mit Rürei und Speck, Boot klarmachen.

Utö2

Es geht nach Stockholm, wir sind mit halbem Wind schnell unterwegs.Fred trimmt das Boot perfekt: „dat kann nog harder!“
Jazz genießt die Sonne.

Jazzsonne
Vor Saltsjöboden kommt eine Regenbö, alle Segel sind rechtzeitig geborgen und es geht unter Motor durch das enge und schöne Baggenstäkketfahrwasser nach Stockholm. Wir legen an beim Stockholm Botclub, und verlegen das Bott 3 malk, bis wir den idealen Liegeplatz mit Morgen und Abendsonne und Aussicht nach 2 Seiten haben. Vor dem Boot ist eine Wiese für Jazz. Es geht noch nach Gamla Stran auf ein Eis, und dann hören wir gemütlich im Cockpit sitzend den kreischenden Achterbahnfahrern gegenüber in Grena Lund zu. 398 Meilen waren es von Greifswald, überwiegend Segeln bei guten bis sehr guten Bedingungen.

7. Tag

05:35, Jazz steht vor der Koje und donnert mit dem Schweif freudig gegen das Schott. Spielen?
Die Crew ist wach. SONNE! Noch wenig Wind aus SSO. Also denn man los, Tee kochen, Code O anschlagen, ein paar Eimer Wasser über´s Heck um den Schlamm vom Heckanker abzuspülen, ablegen 06:30. Glattes Wasser, Morgenlicht über den Schären, eine schöne Stimmung. Der Morning Tea schmeckt, Brötchen in den Backofen, gleich gibt´s Frühstück.

Vor dem Wind geht es mit Groß und ausgebaumtem Code O zügig Richtung Landsort. Dann nimmt der Wind zu, Code O wird getauscht gegen ausgebaumte Fock ohne Geschwindigkeitsverlust.
FredSteuer
Landsort querab, in die Ansteuerung nach Utö, dann kreisen vor dem Restaurant und eine prima Schäre gefunden. Mit dem Bug parallel an den Fels, der ist im Regen glitschig und schwierig zu begehen. 3 Haken eingeschlagen und wir liegen gut abgefendert fest.

UtöHaken

Utöfender

Heckanker in´s Dingi. Ja und dann mit glitschigen Schuhen in´s Dingi und plumps, liege ich im Wasser. Gar nicht so kalt
.Utöabends

Mit dem Dingi den Heckanker ausgebracht und wir liegen fantastisch ruhig und fest in der Wind- und Wellenabdeckung der Schäre.

Schnell mit dem Dingi unter Motor zum Restaurant und die Zeiten abgefragt.
Zurück am Boot geht die Crew mit Jazz schwimmen,
Hundschwimmen
anschließend warm Duschen im Heck. Herrlich sauber und frisch fühlen wir uns bereit zum Restaurantbesuch. Geräucherter Lachs, Köttbullart, Pfannkuchen und Eis, mitten in der „Wildnis“; lecker.

Zurück an Bord spielen wir Mensch Ärger dich nicht mit viel Spaß und fallen um 22:30 in die Koje. 65 Meilen, schönes Segeln mit viel Trimmen, immer optimaler Speed.