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20. Tag

20 Tage, keine Tageszeitung, kein Spiegel, kein TV (sowieso selten) E-mails wenige und nur dann, wenn ein Netz empfangbar ist. Sensationelle einsame Landschaft, Stadttrubel wenn wir wollen, Ruhe zum Lesen; wir fühlen uns wohl.Wir legen um 10:00 ab und verlassen diesen schönen Liegeplatz.

Schärenplatz 2

Es geht Richtung Kalmar, Ziel zunächst Monsteräs. Dann dreht der Wind, wir liegen Borgholm auf Öland an. Der Wind dreht zurück, also gegenan. Es ziehen mehrere Fronten durch, unglaublicher Himmel.

Wetter2

Wetter1

Wetter3

Der Regen hat uns verschont, vor dem Hafen gibts noch eine schwarze Wolke mit viel Wind. Wir legen längs an der Aussenmole an, bei 28 kn. Wind seitlich ein Leinenmanöver, dauert, aber klappt prima.
Nach 44,44 sm sind wir am Ziel, Schnappszahl, das gibt einen Anlegegrappa.

Gegenüber entdecken wir an einem Steg Astrid und KH mit der „Miles to Go“, Sie legen ab und kommen an die Aussenmole. Jazz freut sich ein Loch in´s Fell.

Der Wind schläft ein, die Sonne scheint. Noch 17 sm bis Kalmar, das lassen wir morgen rechts liegen und gehen Richtung Karlskrona, der alten Marinebasis

 

 

Update Fotos

Ich habe in den vergangenen Beiträgen noch einige Fotos eingefügt.

19. Tag

Wir bleiben. Es ist warm, die Sonne scheint und wir gammeln herum. Auf dem roten, von Flechten bewachsenen Ganit läßt es sich gut lesen. Ab 14:00 soll es regnen, aber danach sieht es nicht aus. Ike ist mit Jazz auf der Insel unterwegs, Morgenspaziergang.

IkeKlippe

Glattgeschliffener Fels

IkeJazzrocks

Jazz tobt herum, der Wasserdummy ist eine unaufhörliche Attraktion.

HundDummy
Absprung von der Klippe Höhe 1 m, im gestreckten Sprung und sie schafft es, den Kopf nie untertauchen zu lassen.
2 Schiffe verlassen die Bucht, 3 neue kommen. Aber alle gehen vor Anker und kennen die Wassertiefe am Fels nicht. Ich lese von Libby Purvis „One Summers Grace“, eine Familienreise rund Großbrittanien mit 2 kleinen Kindern in einem 10m Boot. Darin gibt´s viele Literaturhinweise auf schöne Bücher, muss ich mir besorgen.

2 Seekajakfahrer kommen vorbei und ich biete ihnen einen Tee an, aber sie wollen weiter. Sie hinterlassen die Kringel ihrer Paddel und nach 20 Metern sind die verschwunden, also keine Spuren. Ruhig und geräuschlos ziehen sie weiter.

Eine schwarze Wolke kommt, Platzregen. Die Wasseroberfläche hat Trichter und aufspritzende Wassertropfen von den Regenmassen, es glitzert, alles wirkt noch grüner und der Fels glänzt in der Sonne.

Regen

Nach 3 Minuten ist alles vorbei, die Sonne zurück. Im Wasser spritzt es, wenn die vielen kleinen Fische springen, um den Räubern zu entgehen. Nachher werde ich versuchen, einige zu angeln.

Der Granit trocknet ab, aus dem Segelkleid läuft ein rauschendes Rinnsal auf die Sprayhood, dann tropft es nur noch tom, tom, tom, und dann hört auch das auf. Der Wind geht auf fast 0, nur das Platschen der springenden Fische stört die Stille.

Ein schöner Ort.

 

Ger Rossel

Zitat von unserem scharfsinnigen Freund Ger Rossel:
YOHO ist ein Monarchie! Und die Königin dieser Monarchie, die Maxima der YOHO heist Jazz! Nur der Kron fehlt Ihr noch ;-)

Lieber Ger, ik heb er ein, hor :
Krone

Groeten nar NL, Maxima Jazz

18. Tag – Update

Wir liegen längs auf 7 m Wassertiefe an einer wunderschönen Granitklippe in einer Umgebung von vielen kleinen Inseln.
Lage
Die Einfahrt ist schmal und wir wissen jetzt auch, auf welcher Seite des Fenders (Als Markierungsboje) der Stein liegt.
Schärenplatz 1
Wir können mit einem Schritt von Bord, der Granitrücken ist so hoch wie unser Freibord. Für Jazz ideal; für uns auch. Beim Anlegen ist Ike mit der Vorleine an Land gesprungen und rückwärts in die Ostsee. Ihr erstes Bad dieses Jahr, war sowoeso geplant.
Wir liegen mit 5 Leinen an 2 Ringen und 2 Bäumen, Wind ist ablandig, perfekt.
Jetzt gibts Abendrot und einen Abendspazieregang. Ich denke, hier werden wir morgen bleiben und die umliegenden Schären mit dem Dinghi erkunden.
Landschaft 1
Für diesen Liegeplatz lassen wir jeden Hafen links liegen. Morgen früh haben wir die Sonne im Cockpit. Jazz wartet mit dem Dummy auf der Klippe geduldig; jetzt gehts los.