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Wieder in der Ostsee, fast

Noch 2  1/2 Wochen bis zu unserem Urlaub, und das Boot ist immer noch in NL.
Wetter beobachten! Ich habe Wetterwelt um Beratung gebeten und dann hieß es: GO, das Wetterfenster für die nächsten 3 Tage paßt mit überwiegend Wind aus SO. Dazwischen einige Frontdurchgänge.

Also los am Mittwoch, ab nach Harlingen.
Donnerstag 09:45 mit ablaufendem Wasser an Vlieland vorbei ´raus auf die Nordsee.
Die angekündigten Fronten gingen deutlich früher durch mit 6 Stunden lang heftigen Gewittern ringsrum, Windrehern rund um die Windrose, heftigen Böen, aber durch heftige Schauer kaum Welle.
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Um 08:45 dann Einlaufen Helgoland, 23 Stunden, OK angesichts der Flautenlöcher.

Helgopier

In Helgoland Kaiserwetter. Aber sehr heiß; zum Glück mit Wind verbunden.

Samstag bei Niedrigwasser Ablegen Helgoland Richtung Elbe über die Norderelbe. Wenig Wind aus O; hart am Wind. Vor Brunsbüttel wegen Schaden an der Neuen Schleuse Süd viel Betrieb in den beiden alten Schleusen und 1 Stunde warten. Fahrzeit bis 22:00 ist erlaubt, aber bis Rendsburg hat es dann nicht mehr gereicht; also Übernachten an Schleuse Gieselau. Wieder eine Gewitterfront.
Gieselau

Gieselauschleuse nachts.
Sonntag 05:30 ab nach Rendsburg, 08:15 fest und ab in´s Auto Richtung Köln. Fast Optimal!

Nun kann der Ostseeurlaub kommen!

 

 

 

 

Lopolight

For the helpful guys of Lopolight:
During the heavy storm NIKLAS with torential rain and windspeeds true up to 53 knots, the fantastic 2-Colour bowlight (purchases in 2010) lost it´s brilliance and power. No Idea why. Some mails with the german dealer FRISCH and LOPOLIGHT DANMARK later, I got the announcement of shiping a costfree new 2-colour light.
That you can call Service!

Thankyou to the guys of lopolight !

Haarlem

Wie ging es weiter?
Mittwoch um 06:00 klingelt der Wecker, es regnet und der Wind steht noch mit 30 kn. Ok, Regen muss nicht sein, nochmal rumdrehen…
Um 08:00 mache ich das Boot klar und lege ab. An Segeln ist nicht zu denken, also unter Motor los. Auf dem Hollandsch Diep steht noch eine hohe Welle, aber die Selbsteueranlage schafft es. Nach Abbiegen in die Doordtsche Kijl habe ich mitsrom und Yoho läuft 9 kn. Die Brücke in Dordrecht paßt von der Zeit, 30 Minuten am Wartesteiger.
Abbiegen in die Noord (Alles Rheindeltaarme, für den, der´s nicht kennt.) und die Klappbrücke in Alblasserdam macht auch passend auf.
So kann ich nach 4 Stunden in die Hollandsche Ijssel nach Gouda einbiegen. Das dauert nochmal 1 1/2 Stunden und dann schleuse ich in die Gouwe und gehe in den Abzweig nach Gouda. Ike kommt mit der Bahn, verspätet, immer noch Fahrplanänderungen infolge des Sturmes. Der ist nur noch Starkwind mit um 30 kn.

Gouda´s schöne Altstadt ist durch kalten Nordwind ziemlich verweist; wir essen im Bellevue am Markt leider schlecht zu Abend und fallen gegen 21:30 in die Koje.

Die Weiterfahrt ist abhängig von der Bahnhebebrücke in Gouda, die macht am Tag wegen dichten Zugverkehrs nur 5-6 mal auf. Wir nehmen die Brückenöffnung um 10:09 und gehen über Alphen, De Kaag, nach Haarlem. In Hillegom tut es einen leichten Schjlag, und wieder ist die Geschwindigkeit ausgebremst. Wieder was in der Schraube? Eigene Leinen diesmal nicht. Nach 5-6 Km alles wieder normal, evtl. eine Plastiktüte. An der Crucuiusbrücke gehen wir an den Wartesteiger. Und stecken mit dem Kiel im Schlamm! Mit Motor und Winschenhilfe arbeiten wir uns rückwärts wieder frei und erwischen die Brückenzeiten nach Haarlem. Dort liegen wir ruhig mitten in der Stadt an einem neuen Passantensteg mit Strom, Wasser und guten Pollern und lassen den Tag ausklingen.

 

 

 

Die holländische Küste macht dicht!

Die Holländische Küste macht dicht. Sturmflut.
Das Sturmflutsperrwerk in Capelle an der Ijssel wurde geschlosmachte dicht, also ist heute die Ijssel dicht.
Wenn die morgen nicht aufmachen, das kann ich telefonisch erfragen, müssen wir uns woanders treffen.

Heute steigt im Hafen das Wasser durch Winddruck über die Stege, ich mußte bei 35 kn Wind das Boot in eine enge Lücke verlegen. Ich liebe das Bugstrahlruder. Liege jetzt im Binnenhafen und merke, wie das Wasser steigt.

Ja, was in der Schraube !!!!

eine ruhige Nacht, der Wind hat nachgelassen, ab 06:00 war er wieder da; sofort 26, 30 Knoten.
Der Taucher kam, prima Jungs:
In ganz Hoillands arbeiten die: http://www.reddingsdienst.com/de.
10 Minuten Trockenanzug anlegen, 5 Minuten tauchen . Tatsäöchlich Leine in der Schraube, die dadurech nicht mehr aufklappen konnte.Und auch noch eine eigene Leine! 16 mm, und doch durch Reibung durchgeschmolzen unter Wasser und festgehakt, in sich verdrillt wie einb Tauwerksbündel, ungefähr 5 Meter. Klar, das dann die Schraube nicht mehr arbeiten kann.
Kommt vom Klarlegen vor dem Anlegemanöver, der Wind hat sie einfach über Bord geweht; und alle Fender wieder an Deck!
Was gelernt, Leinen klarlegen bei viel Wind ist gefährlich….

Sonst kein Schaden, alles wieder gut, nur immer noch zuviel Wind für die Brücke. Die ruft gegen 16:00 an, der Wind nimmt ab, ich soll mich klarmachen. Also los, in der Schleuse etwas Abdeckung, immer noch 20 Knoten. Schon sehr hilfreich, so ein Bugstrahlruder.
Nach der Schleuse ´rein nach Willemstadt in den alten Hafen., Da kann ich morgen abwettern, falls tatsächlich wieder so viel Wind kommt., Internet, Radio, überall Windwarnungen, morgen in Böen 55 Knoten. Na ja, abwarten.
Hinter kommt gerade – 20:00, eine große Bavaria, heute von Amsterdam!
Will noch weiter bis Brouwershaven, auch solo!

Ich bin nicht der einzige Verrückte, gut so….Jetzt was essen gehen und dann lekker snurken!