17. – 21.09.20123 Olhao – Gibraltar

Natürlich mit Zwischenstationen.

17.09.20234
Olhao – Villa Real de San Antonio

09:30 los, erst mal dem Tonnensttrich nach und bei Farol raus auf See.
M Martin steuert, Steffi schont sich, Knie macht Aua und sie muss Krücken benutzen.

Raumschoots mit Code O nach Villa Real de San Antonio. Mit auflaufendem Wasser den Fluss hoch und dann in die Marina. Schwimmstege im Strom. Anlegen am Längssteg, welcher genau im Strom liegt. Also rein, gegen den Strom, und dann rückwärts die Hafengasse zurück bis fast zum Ende und dann aufstoppen und gemütlich gegen den Strom zum Liegewplatz und Selfähre seitwärts, fertig. Die Crew lasst die Klampen. und die empfangsbereiten Marineros sind etwas verdutzt, das alles klappt.

Schöne Marina, schöne Stadt.

Wir sind so ausgehungert, das wir in die Hafenkneipe einfallen. Tapas, Tapas, Tapas, Cervesa und dann. reicht es gerade noch zu einer kleinen Runde in die Stadt. Kochen erledigt.

18.09.2023
Villa Real de San Antonio – Mazagon

Steffi hat Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Wir gehen in die Stadt frühstücken.

Der Wind…….wird bestimmt durch Thermik. Morgens Seewind, gegen 11:30 Pause und ab 12:30 Landwind mit Westkomponente. Wir können uns Zeit lassen und dann geht es raumschoots schnell Richtung Rota. Wir machen längere Schläge als gedacht, es läuft.
Martin und Steffi als bewährte Regattasegler machen das Boot schnell und ich kann mich zurücklehnen und faulen. Das gefällt mir.
Auch in Mazagon geht es in eine Lagune hoch, an Steuerbord liegt die Marina, wir bekommen einen guten Liegeplatz. Wenig Betrieb im Hafen, Nachsaison. Kochen an Bord.

19.09.2013
Mazagon – Rota, eigentlich Cadiz.
Nee, lieber Rota, die Stadt soll schön sein mit guten Lokalen.
Wieder schnelles Segeln, der Code O ist einfach ein Trecker.

20.09.2023
Rota – Barbate, 42 sm.
Herrliches schnelles Raumschootssegeln.
Morgens erst mal kein Wind, raus vor den Strand, ankern mit kleinem Anker an Leine und schwimmen im erstaunlich warmen Atlantik.

Weiter gehts nach Barbate, 42 sm ohne Zwischenstoppmöglichkeit.
Immer noch raumschoots mit Code O.

Barbate ist eine Marina in einem ehemaligen Fischereihafen, der nur noch zu einem kleinen Teil durch Fischerei genutzt wird.
Dementsprechend liegt die Marina 2-3 km weg von der Stadt. Zu viel für Steffi, und nachdem Ike mit Hilfe netter Spanier ein Taxi organisieren konnte ging es an die Strandpromenade. Das empfohlene Restaurant war zu, Nachsaison! Daneben haben wir dann ein Lokal gefunden, das ausgezeichnete Küche bot. Immerhin ist Barbate das Zentrum des Thunfischfangs und es wurden leckere Thunfischgerichte angeboten, und von uns genossen.
Thunfischtataki…lecker.
Mit dem Taxi zurück an Bord.
Lekker snurken…….!

21.09.2023
Barbate – Gibraltar, eigentlich Tarifa.

Erst mal gegen 09:00 auslaufen und vor dem Strand ankern und schwimmen.
Mit zunehmendem Seewind flitzen wir Richtung Tarifa. Cap Trafalgar runden wir mit 10,5 kn und dann heißt es halsen. Code O aufrollen, Großsegel über und Code O wieder raus.

Hier hat die berühmte Seeschlacht von Trafalgar stattgefunden, also einen Port auf Eis auf Admiral Horatio Nelson!

Wir lassen Tarifa aus und es geht weiter mit achterlichem Wind Richtung Rock. wir kreuzen vor dem Wind, 10,5 kn, Richtung Mittelmeer.

Die afrikanische Küste ist in Sicht, der Djebel Tarik sticht markant heraus. Afrika…..wir nähern uns den Säulen des Herkules.
Der Rock, Gibraltar, kommt in Sicht, der Wind nimmt zu, der Code O muss runter.
Mit Groß und Fock sind wir immer noch über 10 kn schnell, fantastisches segeln, Martin hat Spaß am Steuern.

Algeciras bringt etwas Abdeckung, wir durchqueren ein Ankerfeld großer Schiffe um 300mm Länge, daneben kleiner Bunkertanker von sicher immer noch 90 m Länge. In Gibraltar ist der Treibsatoff preiswert und deswegen ist das DIE Tankstelle Richtung Mittelmeer oder Atlantik für die Großschifffahrt.

Der Wind frischt auf, Anlegen bei 22 kn ablandigem Seitenwind am Office gelingt prima.
Die neue Ankerwinsch ist noch nicht da.

Wir bekommen einen guten Liegeplatz und besuchen abends noch Gibraltar. Für Steffi hole ich ein Rad ´raus, besser fahren als gehen.

Völlig wie früher an der Grenze. Pass vorzeigen auf der spanischen und der britischen Seite, und dann. weiter zur Schranke. Schranke?
Ja, die Straßenverbindung kreuzt die Landeplatz des Flugplatzes von Gibraltar. Schranke zu, gerade landete ein Flugzeug aus Ost, drehte am Ende der Start- und Landebahn und kam taxiing erneut vorbei zum Empfangsgebäude. Schranke auf, der Verkehr darf passieren, quer über die Start- und Landebahn.
Na ja, es gibt um 10-12 Flugbewegungen am Tag.

Wir wollen ins Ocean Village, der gibraltische Yachthafen für Passanten. Unmengen Kneipen, natürlich samt Klientel britisch dominiert. Es reicht noch für einen Absacker und dann gehts zurück über die Grenze an Bord.

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