Kategorie-Archiv: Allgemein

Und wieder schrauben….für 2022

Freitag abend mit dem Womo los bis Chartres, Samstag früh weiter nach Arzal und mittags geht es los:

  • Fehlstellen in der Antifoulingbeschichtung an Rumpf und Kiels auschleifen
  • Ausgebrochener Spachtel am Übergang Kielbombe zu Bleiballast beiarbeiten
  • Propeller wieder zusammenetzen
  • Anoden an Propeller wechseln
  • Kielanoden wechseln
  • Antennenmast Kabel einziehen
  • Antennenmast wieder montieren
  • Radarantenne montieren
  • Hebezeug für Motor aufriggen
  • Schraubenwelle innen von Motor getrennt
  • Motor in allen Verbindungen lösen
  • Motor anheben und auf Kanthölzern in Arbeitshöhe aufbocken
  • Ölwechsel machen
  • Ölfilter wechseln
  • Dieselfeinfilter wechseln
  • Motor waschen (darunter ist die Motorbilge, da konte der Schmutz aufgefangen werden) 
  • Wärmetauscher abbauen, reinigen, wieder montieren
  • Abgasknie austauschen
  • Kühlwasserschläuche austauschen
  • Thermostat austauschen
  • Lichtmachine auswechseln gegen das Balmarsystem mit externem Controller
  • Riemenscheiben Pulley umbauen
  • Bilge geputzt, die sah nach 27 Jahren erstmals wieder Licht
  • Motor wieder abgesenkt, alle Anschlüsse wieder hergestellt
  • Kühlmittel und Frostschtz aufgefüllt
  • Batterien aus dem Schiff 
  • Batteriebilge malen
  • neue Lithiumakkus und B-B Ladegeräte in´s Schiff
  • Solarregler und altes Ladergerät an neuen Standort montiert
  • Wandler eingebaurt
  • den ganzen Kram verkabelt, in neuem Schaltplan dokumentiert
  • 3,5 Kilo alte Kabel ausgebaut
  • Zwischendurch immer wieder Coppercoat aufgebracht
  • Ladetechnik programmiert
  • Segelkleid angeschlagen
  • Segel angeschlagen
  • Anker abgeschlagen zum mitnehmen und richten
  • Ankerkette abgeschlagen zum mitnehmen und verlängern lassen
  • Boot zu Wasser
  • Probelauf Diesel und Prop, alles prima

Boot an die Mooring, das war es im Groben…
und dann gaaanz lange heiß geduscht und 18:00 auf die Autobahn..
Von Samstag bis Samstag mal eben 126 Stunden schrauben und basteln….bei bestem Wetter, Sonnenschein den ganzen Tag, und ab 11:00 schön warm, T-Shirt Wetter.

 

Über Ostern kann es dann los gehen, noch 2 tage Booit putzen, Antennentechnik checken, und dann auf See!

YOHUUUUUUU

Sommer 2021-

Wir faulenzen. Und sind schon den 5. Tag in St. Denis, Ile d´Oleron. Zeit mal Rückschau zu halten.

Zusammen mit Eberhard

16.07. – Abfahrt von Köln
18.07. – Arzal – Piriac
19.07. – Piriac – Ile Houat – vor Anker
20.07. – Rund Belle Ile – Ster Vraz vor Anker
21.07. – Frühstück in Sauzon – Port Halliguen Quiberon
22.07. – Ile Houedic – vor Anker
23.07. – Herbaudiere – Ile Noirmoutier
24.07. – Pornic

Eine Woche mit perfektem Wetter und gutem Wind.
Das trübt sich nun ein, und es kommen einige Störungen aus NW durch.

Bea und Ike kommen dazu

25.07. – Pornic
26.07. – Herbaudiere
27.07. – Ile de Yeu
28.07. – La Vie St. Gilda
29.07. – Les Sables d´Olonne
30.07. – Ile Re, St. Martin
31.07. – Ile Re, St. Martin, Bea und Eberhard von Bord, Transfer nach Pornic

01.08. – Ile Re, St. Martin
02.08. – La Rochelle, les Minimes

Immer noch Störungen, mal ein ganzer Tag Regen, sonst Sonne und Regen, aber warm.
In La Rochelle liegt die Caringa mit Brigitte und Rolf. Auch Sie nehmen sich die Zeit das durchwachsene Wetter durchziehen zu lassen und abzuwarten.  

03.08. – La Rochelle, les Minimes

Die XWay kommt mit Jutta und Hendrik, wir werden einige Zeit zusammen segeln. Wir bleiben aber erst einmal in La Rochelle und warten auf besseres Wetter, genießen die Markthalle und das gute Essen, wandern und faulenzen. 
 
04.08. – La Rochelle, les Minimes
05.08. – La Rochelle, les Minimes

Das gute Wetter kommt zurück und sofort werden die Häfen auch voller. Wir gehen alle drei Schiffe nach St. Denis.

06.08. – Ile d´Oleron, St. Denis

Ulrike überredet Rolf mit ihr Surfen zu gehen.

07.08. – Ile d´Oleron, St. Denis
08.08. – Ile d´Oleron, St. Denis

Leider müssen die Caringas wg. eines Krankheitsfalls in Köln los nach Arzal und Köln.
 
09.08. – Ile d´Oleron, St. Denis
10.08. – Ile d´Oleron, St. Denis

Morgen soll es wieder zurück gegen Norden gehen, mal sehen wie der Wind weht.
Es wird ein Kreuzkurs, und die XWay versägt uns fürchterlich. Der bessere Am Wind Segler; dafür ist X-Yachts bekannt.

11.08. – Les Sables d´Olonne

Abends gegehen wir mit Jutta und Hendrik in einem kleinen restaurant am Quai essen. Pass sanitaire ist Usus und die Abwicklung blitzschnell und einfach.

Kreuzkurs, noch angenehm, aber am Wind.

12.08. – Port La Vie, Croix St. Gilles

Wieder Kreuzkurs am Wind, aber doofe Hackwelle, unangenehm

13.08. – Pornic
14.08. – Pornic
15.08. – Pornic

Ausgelaufen, Wind war doch stärker als gedacht, 16 Kn und Wind gegen Strom, nach 2 Meilen umgedreht. Im Hafen alles ruhig, Abdeckung, 9 Kn. 

16.08. – Pornic
17.08. – Pornichet
18.08. – Piriac

Abschied von XWay, jutta und Hendrik, sie haben noch eine weitere Woche Zeit.

19.08. – Arzal
20.08. – Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Segeln mit Meike und Karsten

  • Arzal
  • Ile de Yeu
    Meike, Carsten und Blues sind zu Fuß um die Südspitze gewandert und ich habe das Boot die 7 Sm um die Ecke gesegelt und vor Anker gelegt. Mit dem Dinghi an Land und den Rest der Crew wieder an Bord genommen. Leckere Thunsteaks mit Salat und Baguette zum Abendbrot. Die Bucht ist geschützt gegen den vorherrschenden NW; alles ruhig. Nachts dann drehte sich der Strom, und der Kahn begann zwischen 1 und 4 Uhr zu rollen. Nicht extrem, aber für Carsten den Schlaf störend.
  •  Sables d´Olonne
    Am nächsten Morgen ging es um 08:00 Ankerauf, Ziel Ille de Rhe, 58 Sm. Stromprobleme, Batterien flach, Plotter flackert. Lichtmaschine? Zum Glück ist ein Diesel ja ein Selbstzünder, also bloß nicht ausmachen und rein nach les Sables d´ Olonne. Meike und Carsten sehen sich die Stadt an und ich rücke dem Motor zu Leibe.
    Es war der Keilriemen. Falsches Maß und Abrieb an den Flanken, erst einmal nachspannen und schon lädt die Lima wieder. Prima, jetzt das Dinghi ausspritzen und den Sand rausholen. Dabei bricht der Davit in einer Schweißnaht ab und knallt mir auf den Kopf. Blutbad, aber nur eine kleine Platzwunde mit großer Beule.

    Super geschweißt, aber nicht durchgeschweißt! Murks! Also einen Schweißer suchen. Ein netter Mensch bringt mich quer durch die Stadt dahin, wir unterhalten uns prima, und er gibt mir die Details der Vendee Globe und Boris Herrmanns Kollision mit dem spanischen Fischer. Die schalten AIS, Radar und Lichter aus, um nicht erkannt zu werden in französischen Gewässern. Solche Kollisionen soll es häufig geben.

    Meike kocht Crevetten mit Gemüse und Reis, dazu Thunsashimi. Die Sonne scheint von morgens bis abends ohne Unterbrechung, man kann noch draussen sitzen, herrlich.

    Morgen soll es gegen Mittag losgehen, dann mit Einsetzender Backstagsbrsise nach St. Martin des Rhe. Hoffentlich wird der Davit fertig.

     
  • St. Martin de Re
  • St. Gilles croix de Vie
  • Ille de Yeu
  • Anse des Vieilles, Bucht der Alten….
  • Belle Ille
  • Ille Houat
  • Golf von Morbihan – Vannes
  • Ile Houat
  • Arzal
 
 
 
 
 

11. Mai 2121, Frankreich macht langsam auf

Nächster Versuch:
Frankreich hat die 10 km Beschränkung aufgehoben; am 19. Mai rückt der Beginn der Sperrstunde auf 21:00 und die Aussengastronomie macht wieder auf, Geschäfte ebenfalls.. Inzidenzabhängig natürlich. Die liegt in Köln bei 156, unser Ortsteil bei 89. Die Bretgne hat im Schnitt 150, die Belle Ille 10-20. Na, auf dem Wasser sind wir ja sowieso „in Quarantäne“.
Montag früh PCR-Test machen, Dienstag früh los; dann sind wir nachmittags da und können einräumen. Mittwoch gibt erst mal dickes Wetter, wenn es denn kommt.

   

Das wird dann Basteltag; die neuen Winschen installieren, Fock anschlagen, GPS-Antenne durchmessen, Batteriemonitor einbauen, Bimini Solarpaneelbefestigung annähen.
Donnerstag ist dann 06:25 Hochwasser, also am Besten noch am Mittwoch abends ´rausschleusen. Mal sehen, so ist Gezeitensegeln….

Die neuen Winschen sollten auf die alten Bohrungen passen. Dem war nicht so.
Also sowohl an den Winschbasen Bohrungen anbringen als auch im Rumpf die dort einlaminierte Aluminiumplatte mit Bohrungen und Gewinde versehen. Na, mit den passenden Bohrer / Gewindeschneidsets ein Kinderspiel; muß man haben. gefühlte 20 x in die Backskiste und wieder ´raus; innen dann die schweren Motoren über Kopf an die Winschen montieren; die Schrauben und Schraublöcher kann man nur fühlen. Zum Glück habe ich Ratschenringschlüssel.
Neue Lazyjacks haben wir jetzt auch; Dynema leicht spleißbar in Thimbles. Der Hafen ist bis auf Captanerie und Shipshop tot; Also einkaufen in La Roche Bernard. Austern; muss sein, und Pastete.  Und so kann das Wetter sein: 
Starkwind aus west, dicke Welle vom Artlantik, Regen stündlich, sinnlos, auf See zu gehen. Die Vorhersage prophezeit das bis Ende der kommenden Woche.
Wir haben unsere Freunde auf der Casta Fiore in La Turballe mit dem Womo besucht; die sind da schon Tage eingeweht, auch da sinnlos ´rauszugehen.
Gabriele und Matthias haben wir mit Kölsch beschenkt; wg. Entzug und so….
Dafür gab es ein leckeres Essen; und es wurde Mitternacht. 

Das Womo stand direkt an der Aussenmole mit der Nase in den Wind. Es bekam viel Gicht ab aus den sich dort brechenden Wellen; der Wind hat uns dann in den Schlaf geschaukelt (gerüttelt)

Alternativprogramm:
Zurück nach Köln über Compiegne; der Ort der Kapitulation Deutschland im 1. und Frankreichs im 2 Weltkrieg. Gerade so vor dem Couvre Feu erreicht.
Museum : wg. Corona geschlossen. Warnung vor Dieben; nichts unbeaufsichtigt lassen. Also doch lieber weiter und an einem Ort in einer Sackgasse ein ruhiges Plätzchen gefunden.
Früh dann weiter nach Köln.