Archiv für den Monat: Januar 2014

Sylvester – Seenot

was hat das miteinander zutun? Alle Jahre müssen für die Sicherheit und zur Teilnahme an Regatten neue Signalfackeln und Mittel her. Die alten habe ich um Mitternacht zum allgemeinen Sylvestergeballer mit an den Rhein genommen. Lange Lederhandschuhe und Schutzbrille aus Erfahrung dabei.

Ergebnis:

Alte Cometfackeln Westdeutsche Produktion, Alter 14 Jahre, von 5 zünden 5 nicht; Reibekopf überaltert.

Wessex Flares, in Folie eingeschweißt, Alter 8 Jahre, von 5 zündet eine nicht. Die anderen 4 brennen ab, dabei schmilzt die Kunststoffummantelung und tropft heiß ab. Ohne Lederhandschuhe gefährlich. Enorme Hitzeentwicklung, Lederhandschuh durch Hitze angesengt und geschrumpft. Wegen Hitzeentwicklung schreckhaft auf Deck fallengelassene Fackel kann unlöschbar das Boot anzünden.

Fazit: Lederhandschuhe und Schutzbrille gehören in den Signalmittelcontainer.

Interessant ist die in Yachting Monthly geführte Diskussion über Laserflares (250 ibs). Die Leuchten nicht nur 90 Sekunden sondern 6 Stunden und sind sicherer. Ich bin mir sicher, das wird Standard und Flares werden entfallen.

Ich wünsche eine schöne Saison!

Mit Gruß – Peter

 

 

 

 

 

4. Grevelingencup

Nils als neues Crewmitglied und ich sind schon Samstag angereist. Eine Front geht durch, während wir einiges am Boot schrauben kommt die Rückeite mit Sonne und abnehmendem Wind.
Immerhin noich mit 14 kn. Wir gehens zum „Natural High“, einer Strandbude, die aber leider geschglosen ist. Aber der Strandseglerverleoih hat noch auf und wir nehmen für eine Stunde zwei Strandsegler und fetzen über den bei ablaufendem Wasser harten glattren Strand, oft auf 2 Rädern. Das machen wir das nächte Mal mit der ganzen Crew, Strandsegelregatta!

Sonntag ist ein strahlend schöner Tag mit von 6 kn auf 14 kn zunehmendem SW, gute Bedingungen. Beim Palaver gibt es Sekt für alle, die Neujahrsanprache und dann Feuerwerk.
Crazy Guys! Arnold steuert am Start wieder perfekt und wir kommen unter den ersten 3 hoch über die Linie und haben freien Wind.

GrevCup1

Selbst für 500 m geht der Code O hoch, und das Vordeck kommt gehörig in´s Schwitzen. Code O hoch, runter, schiften, ausbaumen. 6° und Sonne können im Segelpäckchen ganz schön warm sein. Knapp 4 Stunden brauchen wir für den Kurs. Ein perfekter Segeltag.