Archiv für den Monat: Mai 2018

Start 2, 😎

2. Anlauf. Fahre mit Blues Sonntags nachmittags los bis kurz vor Nantes; und dann sind wir Montags gegen 10:00 auch schon in Arzal. Wir nehmen uns eine. Tag zum Einräumen und Boot klarmachen. In der Villaine ist „Villaine en Fete Zugänge, ein Holz-Kleinbootfestival. Abends gibt es bretonische Musik und viel Gesang. Morgens Schleusen alle aus, Caos, das in die Niederländer Waisenknaben gegen. In der Buscht steht Hack bei bis 18 kn gegen, ich drehe um und am nächsten Motgen ist Kaiserwetter. Am Wind Kurs noch Le Crouesty. Dort gibt es eine freie Box für YOHO und wir genehmigen uns einen leckeren Cafe Creme mit Croissant. Blues bekommt ein Baguette vom Vortag. 

Weiter geht es in den Golf von Morbihan nach Vannes, Start 2 Stunden vor Hochwaser Vannes reichen völlig, dann ist man bei Hochwasser und Brückenöffnung da. Mit halbem bis Times Wind und auflaufendem Wassersegeln wir streckenweise bis 10,2 kn, und sind zu früh da. Am Wartesteg ist zu wenig Wasser und wir legen uns an ein Baggerschiff zum Warten. Es reicht, um mit Blues an Land zu rudern und ihn toben zu lassen.

in Vannes ist neben dem Boot dann ein bretonisches Musikfestival, Dudelsäcke und kleine Tröten, ein schöner Höllenlärm, wie Troubadix…..

ich habe ein Auto bei Sixt bestellt und dann können wir morgen Ike in Nantes m Flughafen abholen. Mit dem Zug wäre es wohl genauso schnell gegangen, aber die SNCF streikt schon wieder. Mal sehen, ob Macron es schafft, diese Truppe zu reformieren. 

 

In den Schlamm und gegen den Strom

Wir machen einen Abstecher nach Auray/St. Gustos. Von der Mooring sind es noch ca. 4 km mit dem Dingy, vorbei an einem wirklich netten kleinen Schlösschen, verborgen hinter hohen Bäumen. Eine gute Idee, hierhin. Mit dem Dingy zu fahren, der Kanal ist eng und sehr sehr flach. Und schmuddelig ist das Wasser hier auch. Auray und St. Gaston verbindet eine mittelalterliche Brücke, ein wunderschöner Anblick. Und oberhalb des trockenfallenden kleinen Hafens rechts, also von St. Gaston, reihen sich halbkreisförmig die Cafés. Über die Brücke geht es nach Auray.

Auray ist heute sehr belebt; es ist Markttag. Der größte Markt in der gesamten Bretagne – wird gesagt. Und er ist wirklich riesig gross und lässt keine Gaumenfreuden aus. Das Städtchen ansonsten sehr nett, kleine Gassen, insbesondere im Altstadtbereich; alles wie in der gesamten Bretagne gepflegt und die Städte geben sich hier unheimliche Mühe, alles nett und sauber zu halten. Nach Auray laufen wir Pt. Le Crouesty an. EIn riesiger Hafen, auch hier ist gerade alles beschäftigt, den Sommer optimal für die Touristenscharen vorzubereiten. Jetzt ist es noch schön leer und bei dem tollen Wetter, welches wir haben, ein Genuss. Besonders schön ist der Strand auf der Rückseite des Hafens und natürlich der Weg dorthin über einen sehr natürlichen Wanderweg. 

La Trinité

Als nächste Station laufen wir La Trinite sur Mer an. Der Ort ist recht langweilig, toll zu sehen allerdings die hier stationierten riesigen Trimarane. In 40 Tagen und 8 Stunden um die Welt ist der letzte Rekord.

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Wie in und um alle Orte in der Bretagne, die wir bisher besucht haben, ziehen sich endlose toll angelegte Wander- und Radfahrwege entlang der Küste. Jetzt wenig frequentiert, idyllisch, mit tollem BLick aufs Meer, üppige Vegetation, immer grün. Es macht sehr sehr viel Spass. Ein wunderbarer Flecken auf unserer Erde.
Und auf gehts weiter zur Belle Ile. .

Belle Ille, Ille de Houat

Aufs neue herrlich. Wirklich eine „Belle Ile“. Und es ist hier schon richtig was los. Bei den Einheimischen Bretonen sehr beliebt und ansonsten kommen die Franzosen von überall hierher. Und zu 90% Franzosen. Alle extrem freundlich.

Wir liegen im Vorhafen an einer Mooring, hinter uns Düsen die Fähren gekonnt in den Hafen. Der Be- und Entladenetrieb ist immer interessant.

Wir machen uns vormittags zu einer Inselwanderung auf dem sentimental cotière auf; 17 km wirklich längs der Küste, rauf und runter, immer wieder auf Wasserniveau, also schon durchaus etwas anspruchsvoller. Tolle Strandbuchten, herrlichster Sand, sehr sauber alles, tolle Vegetation, abschnittsweise überwiegen immer wieder andere Pflanzen. Blues natürlich immer vorneweg, hinterher ist er fast die doppelte Strecke gelaufen. Und er ist total zufrieden. Wir aber auch. In Locmaria angekommen ist der Durst groß, das Bier kalt und lecker. Und verdient😁🤪Den Rückweg wollen wir mit dem Bus machen. Und Peter hat die Verbindung herausgesucht. Auf geht‘s. Nur der Bus kommt nicht. Tja, doof gelaufen, wenn man den falschen Fahrplan zugrunde legt. Also entweder 2 Stunden warten oder marschieren. Na was soll’s, auf die paar mehr Kilometer kommt es jetzt auch nicht mehr an, und dann „Daumen raus“- man sagte uns das funktioniere ganz gut. Und tatsächlich, nach ca. 2 km werden wir mitgenommen. Alle drei auf der Rückbank. – so sind wir dann schnell wieder in La Palais, und auch dort schmeckt erfahrungsgemäß das Bier recht gut, dieSonne schneit noch, Zeit genug haben wir ja, also „nix wie rein in die gute Stube“. Leider ist mein zu schnell getrunkenes zweites Bier dann doch schlecht; ich schaffe es zwar schadlos an Board, Peter muss ja immer rudern, – an der Stelle halte ich nichts von Gleichberechtigung -, aber angekommen mag ich nichts mehr essen, eigentlich wollte ich eher „sterben“. So schlecht ist mir. Aber auch das ist dann später überwunden im Tiefschlaf, und Peter kann beruhigt sein Buch zu Ende lesen 😁🌝

Schwachwind ist angesagt, dazu hochsommerlichen Temperaturen – alsoauf zur Insel D‘Houat. Dort in eine zu drei Seiten gesicherte Bucht. Es liegen jetzt mittags hier ca. 20 Schiffe vor Anker. Die ersten unerschrockenen Franzosen nehmen ein Bad – ich schließe mich allerdings bei knapp 10 Grad Wassertemperatur nicht an. Wunderschön. Naturbelassen, ruhig. Vielleicht bleiben wir hier über Nacht.

Schwierig, immer aktuell zu sein….

Eine tolle Ankerbucht. ein schöner Spaziergang und – wir bleiben über Nacht. Soll auch ganz moderat bleiben, WInd von der richtigen Seite, wir liegen geschützt. Und wie es so am Meer (und Gebirge) ist, man ist seeehr früh müde. Irgendwie ist es verrückt …. Wir gehen in die Koje – aber – es flaut nicht ab. Der WInd nimmt zu, die Schaukelei kein Ende, Peter liegt in der Koje, und Ike … die Prinzessin – naja – aber auf jeden Fall „auf der Erbse“. An Schlafen nicht zu denken. Und wahrscheinlich geht es auch noch einigen anderen so, denn es liegen noch ca. 10 weitere Schiffe vor Anker in der Bucht. Es entschädigt der Morgen mit strahlendem Sonnenschein. Einfach Hochsommer pur, traumhaft. Den  Tag über werden wir die Insel umrunden und es ist traumhaf, eine tolle Bucht nach der anderen. tolle Ausblicke, tolle Vegetation, einTraum. Natürlich bei diesem phantastischen hochsommerlichen Wetter. Ein nettes kleines Dörfchen mit Bar und Restaurant. – Zurück geht es bei immerhin rd. 12kn WInd, es macht Spaß, und es ist ungeheuerlich, wie viele Boote an diesem langen Wochenende unterwegs sind, ganz Frankreich scheint auf den Beinen – aber es ist nie zu voll. Es geht wieder nach Vannes, in die „Eckkneipe“ mit den tollen Austern – die müssen’s halt wieder sein – es geht ohne eben nicht so gut 😊