Archiv für den Monat: Februar 2014

Die Boot 2014

Arie und Ger sind am  Vortag gekommen und wir haben uns in Köln einen schönen Abend gemacht; leckeres Essen und am nächsten Tag zum kleinen Frühstück: Yes; Ger hat Krintenbollen dabei!
In Düdo wie gewohnt bei der Schellenburg geparkt und ausgiebig gefrühstückt und dann die Messe besucht. Ich konnte bei Dehler mit Kalle Dehler über den Kiel sprechen. Die Rumpfstruktur wurde nicht verändert zur Aufnahme des schweren Kiels!  Also kommt unter den Kiel noch 450 Kilo Blei zusätzlich, und dann wollen wir mal sehen, ob Yoho dann steifer segelt!
Beim nächsten Cup wird der Kiel abgeformt und dann gibts eine Form und ab in die Giesserei!

Wassergenerator

Zur Boot haben uns Armin und Susanne Horn besucht; Armin hat einen fantastischen Automatikregler für den Gen konstruiert und wird den in der Türkei testen; ich habe mich für die Beta-Serie schon angemeldet. Dann ist das Stromproblem endgültig gelöst. Mal sehen, ob es in diesem Jahr mit dem gemeinsamen Segeln klappt.

5. Grevelingencup – Kielabdruck

Von Montag an zeichnet sich Starkwind bis Sturm ab. Die Windvorhersage schwankt zwischen 25 und 35 kn, in Böen bis 50: das wird nichts mit Regattasegeln. Und so ist es auch gekommen, die Regatta wurde Samstag mittags abgesagt.

Ich war vor Ort in Port Zelande; und es hat mächtig geblasen, tatsächlich in Böen bis 42 kn.
Mit Meike und Nils habe ich die Vorbereitungen getroffen, um Montag die Sacklöcher in die Kielunterseite zu bohren und einen Abdruck der Kielunterseite für die Gussform eines zusätzlichen Kielgewichtes von 400 Kg nehmen, und Holland bei Starkwind am Strand genossen.

Also Boot aus dem Wasser. Nach 4 Jahren ununterbrochen Sommers und Winters im Wasser in Nord- und Ostsee ein wenig Schleim, kein Bewuchs, und einige wenige Barnacles auf dem Unterweasserschiff.
Per Hochdruckwasserstrahl war das Unterwasserschiff in 20 Minuten perfekt sauber.
Meine Erwartungen in Coppercoat haben sich mehr als erfüllt.
Coppercoat: www.coppercoat.de, unbedingt zu empfehlen; Herr Fleiss wird sie gut beraten.

20140210_123239

Mit einer Magnetisch haftenden Bohrmaschine ließen sich 7 Sacklöcher jeweils 7 cm tief schnell in die Kielbombe bohren; mit einem Sacklochbohrer waren die Gewinde für die Befestigungsbolzen des Kielgewichtes genauso schnell geschnitten, mit Schneidgel wie „geschmiert“
Mehr als 1 Stunde haben wir nicht benötigt.

20140210_131717

Das ist FORMSCHAUM, wird auch benutzt, um ortophädische Fusabdrücke herzustellen.
Das ist nun ein ungewöhlich großer Fußabdruck, ein Sonderformat. Von Formschaum Gronau GmBH habe ich da gute Unterstützung bekommen.
www.formschaum-gmbh.de

20140210_131905

Langsam ablassen, der Formschaum bricht sofort zusammen und die Kielunterseite drückt sich ein.

20140210_131957

Ein perfekter Abruck für das Positivmodell

20140210_132014

Und ab zurück in´s Wasser
Der nächste Schritt ist nun das Herstellen eines Positivmodells aus Gips.

DSC_0110

Abkratzen des Scaumes vom Gips-positiv

DSC_0112

Die Unterkante der Holzleiste über dem Gips markiert die Dicke des zusätzlichen Bleigewichtes.
Der Gips wird jetzt getrocknet und dann geschgliffen.

Dann gehts los mit dem Bau einer Form.
dann geht´s in die Giesserei zu SCHUMACHER Metall nach Rommerskirchen.
Ich werde berichten.

Guss geglückt

Hurray,
der Kiel ist gegossen, die Jungs haben es gut gemeint und mal 10 Liter Blei mehr in die Form gepackt.
10 Liter sind 117 Kilo!
also statt 440 Kilo 557.
Das ist definitiv zu viel icon_confused
Ein Teil geht weg durch in Form schleifen, der Rest….womit einfach wegnehmen?
Heiße Flamme Gas / Sauerstoff, das geht prima, dann schmelzen die Kanten ab, und dann
FESTO Elektrohobel, geht wie verrückt und planiert vor dem Schleifen.

Bis bald, there is work to do!